„Energy Globe Award“ für Ober-Grafendorfer Zentrum

Für ihr nachhaltiges Energiekonzept für das neue Orts- und Gesundheitszentrum erhielten der Ober-Grafendorfer Jürgen Riegler und der Amstettner Matthias Steiner die höchste Umweltauszeichnung.

Bernhard Burmetler Erstellt am 22. September 2021 | 04:32
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Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann gratulierte Matthias Steiner, Bürgermeister Rainer Handlfinger und Gemeinderat Jürgen Riegler (von links) bei der Preisübergabe.
Foto: Steiner

Das Leitprojekt „Zukunftskonzepte zur Kombination technischer und sozialer Innovationen für kommunale Bauten unter Einbeziehung einer optimalen Versorgungssicherheit“ von Matthias Steiner aus Amstetten und Jürgen Riegler aus Ober-Grafendorf konnte sich in der Kategorie „Feuer“ einen „Energy Globe Award“ sichern. Außerdem wurde das Projekt Gesamtsieger von Niederösterreich.

Ausschlaggebend für den Sieg war das nachhaltige Energiekonzept beim neuen Orts- und Gesundheitszentrum Ober-Grafendorf. „Wir sind geflasht. Ich hätte nie damit gerechnet, dass unser Konzept mit der höchsten Umweltauszeichnung Niederösterreichs prämiert wird“, jubelt Umweltgemeinderat Riegler.

Umsetzung in jeder Gemeinde möglich

„Als beschlossen wurde, in Ober-Grafendorf das Ortszentrum entstehen zu lassen, haben wir uns entschlossen, ein Leitprojekt zum Thema beim Klima- und Energiefonds einzureichen. Drei Jahre haben wir uns mit umfassenden Zukunftskonzepten befasst“, sagt Matthias Steiner über die Zusammenarbeit.

Das Projekt zielt unter anderem darauf ab, die Maximierung der eigenen Photovoltaik-Anlageversorgung von Elektroladestationen für die regionale Elektromobilität sicherzustellen. Zudem soll es etwaigen Blackoutszenarien aktiv entgegenwirken und die Elektromobilität nicht als Problem, sondern als Lösung dazustellen, unter Anwendung sozialer Aspekte wie einer Bürgerbeteiligung.

„Wir möchten unser Konzept, wenn möglich, in jeder Gemeinde in Österreich umsetzen“, hofft Riegler. Auch Bürgermeister Rainer Handlfinger blickt positiv nach vorne: „Wir sind für das Jahr 2030 gerüstet. Es ist spannend, zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt.“ Weitere Infos unter www.str2030.at