Gourmetmagazin Falstaff verleiht zwei Gabeln fürs Tal. 81,84 Punkte: Wirte Strohmaier und Kalteis für bodenständige, kreative Küche mit regionalen Produkten gelobt.

Von Astrid Krizanic-Fallmann. Erstellt am 10. März 2020 (04:21)

Jeweils eine von vier möglichen Gabeln heimsten zwei Pielachtaler Gasthäuser im druckfrischen Falstaff ein.

Gasthaus Strohmaier: „Ein rustikales Dorfwirtshaus mit bodenständiger Küche“

Von 78 auf 81 Punkte stieg die Bewertung des Lokales von Ernst und Gabriele Strohmaier in Hofstetten, welches auch für Beef Tartar und den sonntäglichen Kalbsbraten vom Pielachtaler Milchkalb bekannt ist. „Ein rustikales Dorfwirtshaus mit bodenständiger Küche“, lobte das Gourmetmagazin.

„Solche Erwähnungen sind für mich ein positiver Nebeneffekt“, sagt Ernst Strohmaier. Der Betrieb wurde 1903 gegründet, seine Eltern haben diesen 1965 übernommen, seit 1996 steht er mit Gattin Gabriele an der Spitze. Sehr selten ist mittlerweile die Kombination mit einer Fleischhauerei geworden. „Rinder und Schweine kommen aus der Region und somit sind die Tranportwege kurz“, betont Strohmaier.

Essen, Service, Weinkarte und Getränke sowie das Ambiente zählen zu den Bewertungskriterien. Die Kunden können ihre Erfahrungen online über die Falstaff-Webseite oder die eigene Restaurant-App kundtun. 84 statt 85 Punkte gab es nun für das Kirchberger Gasthaus von Sonja und Hubert Kalteis. „Neben tadellosen Wirtshausklassikern erfreut auch eine kreative Regionalküche aus erstklassigen Grundprodukten“, heißt es. „Gute Bewertungen sind immer wichtig und wir als Team arbeiten hart für diese Momentaufnahmen“, merkt Hubert Kalteis an. Durch Verwendung heimischer Produkte möchte der Hauben-Wirt die Wertschöpfung sichern. Dass die Grätsche zwischen Spitzengastronomie und Wirtshaus immer schwieriger zu bewältigen ist, lässt er nicht unerwähnt. Sein Dank gilt – wie der von Ernst Strohmaier – neben den Mitarbeitern den „treuen Stammgästen“.