Schutz für Kunden und Mitarbeiter in den Supermärkten. Geschäfte der Region achten genau auf Einhaltung der Maßnahmen gegen das Virus.

Von Marlene Groihofer. Erstellt am 25. März 2020 (03:53)
Auch im Spar-Markt Kirchberg wird um Abstand gebeten.
Hackner

Nach den Hamsterkäufen Ende der vorvergangenen Woche hat sich der Andrang in den Supermärkten wieder etwas beruhigt: „Die Leute haben sich eingedeckt und nun Lebensmittel auf Vorrat daheim“, sagt Christoph Fink-Sveiger, der Spar-Märkte in Kirchberg, Rabenstein und Hofstetten-Grünau betreibt. Die Lieferkette funktioniere nach wie vor problemlos: „Auch das Trockensortiment – Klopapier – wird nachbestückt.“ Produkte wie Hefe oder Tomatenmark seien kurzfristig nicht lieferbar gewesen, erklärt Heike Bauer vom Bauernladen in Rabenstein. Prinzipiell aber funktioniere die Lieferkette sehr gut.

„Es hat sich alles wieder normalisiert.“ Nach jedem Kundenkontakt wasche sie sich die Hände, so Bauer. Beim schönen Wetter der Vorwoche habe sie die Geschäftstür offen gelassen, damit die Kunden die Türschnalle nicht angreifen müssen. Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen soll es voraussichtlich bei Spar für die Kassamitarbeiter geben – mit einer Plexiglaswand.

„Die Kunden sind sehr diszipliniert und halten an der Kassa Abstand voneinander. Um sich oder andere zu schützen, haben manche Kunden auch Handschuhe an und vereinzelt wird ein Mundschutz getragen“, erzählt Kassierin Veronika Posch vom Einkaufszentrum Fink-Sveiger in Kirchberg, „ich selbst schütze mich mit viel Händewaschen und wichtigen Hygienemaßnahmen.“ Kontaktloses Zahlen wird präferiert. Absperrbänder dienen indes bei Nah & Frisch Wimmer in Weinburg zur Kennzeichnung der einzuhaltenden Abstände. Nach Gebrauch werden die Einkaufswägen desinfiziert.