Sicherheit steht bei Constantia Teich & Rubner im Fokus. Wo möglich, wird Home Office gemacht. Die Produktion läuft.

Von Marlene Groihofer. Erstellt am 24. März 2020 (03:42)

Die großen Betriebe des Pielachtals reagieren auf die Corona-Situation.

Bei Constantia Teich gibt es bereits seit Beginn der Krise eine Vielzahl von Schutzmaßnahmen. „Zum Beispiel arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wo es möglich ist, im Home Office. Wichtige unterstützende Abteilungen sind nur mit Journaldienst besetzt, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten“, heißt es seitens des Unternehmens mit Sitz in Weinburg. Derzeit werde außerdem der Einsatz von Fiebermessgeräten geprüft.

„Die Produktion läuft unter entsprechenden Sicherheits- und Präventivmaßnahmen weiter.“ Roman Fritz, Geschäftsführer Rubner

Währenddessen läuft die Produktion bei Constantia Teich unverändert weiter. Aufträge werden entsprechend der Kundenwünsche gefertigt und ausgeliefert. „In der derzeitigen Situation ist es besonders wichtig, die Versorgung mit Verpackungsmaterial für Lebensmittel und Medikamente aufrecht zu halten und unseren Kunden ein verlässlicher Partner zu sein“, vermeldet Constantia Teich. Tatsächlich verzeichnet der Betrieb in einigen Bereichen aufgrund der aktuell verstärkten Nachfrage im Lebensmittelsektor erhöhte Anfragen.

Auch der Betrieb bei Rubner Holzbau in Ober-Grafendorf bleibt nach aktuellem Stand der Dinge aufrecht: „Unter Einschränkungen und mit Vorsichtsmaßnahmen, unter Berücksichtigung der Vorgaben der Regierung und der Marktentwicklung“, erklärt Geschäftsführer Roman Fritz. Auftragsabwicklungen finden aktuell eingeschränkt statt. Baustellen sind eingestellt.

„Die Produktion läuft unter entsprechenden Sicherheits- und Präventivmaßnahmen weiter. Damit kann Rubner bei einer Entspannung der Situation unmittelbar die Montagen fortsetzen“, so Roman Fritz. Die Sicherheitsvorgaben und Empfehlungen der Regierung werden mit Bedacht eingehalten.

„Wir nutzen Home Office im weiten Umfang.“ Und: „Wir werden potentiell Kurzarbeit anmelden, Personalabbau ist nicht geplant“, informiert Roman Fritz weiter. Aktuell rechnet das Unternehmen mit Einschränkungen durch Covid-19 bis mindestens gegen Mitte Mai: „Das Unternehmen ist entsprechend darauf ausgerichtet.“