SP vernetzt sich besser. Mit einer Regionalkonferenz im STKZ Weinburg starteten

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 06. September 2016 (04:06)
NOEN, privat
Thomas Zeilinger, Anton Heinzl, Michael Kern, Heidemaria Onodi, Hannes Kremsner, Christine Kerschner, Josef Mayer, Matthias Stadler, Friedrich Wittmann, Josef Keil, Ilona Tröls-Holzweber, Alfred Hollaus, Herbert Hollaus,Peter Kalteis und Rainer Handlfinger trafen sich zur ersten gemeinsamen SPÖ-Regionalkonferenz im Pielachtal.

Gemeinsam können wir Vieles schaffen – unter diesem Motto wollen sich die Pielachtaler Sozialdemokraten enger vernetzen. Die erste Regionalkonferenz fand im STKZ Weinburg statt.

Die Vertreter der Arbeitnehmerbewegung aus dem Pielachtal trafen einander auf Einladung von Bezirksvorsitzendem Matthias Stadler und gründeten eine Regionalkonferenz, die sich mit den unterschiedlichen Situationen und Anliegen der SPÖ-Organisation in den jeweiligen Gemeinden auseinandersetzt.

„Es ist unser ausdrückliches Ziel bei den Regionalkonferenzen, dass die Vertreter aus den SPÖ-Minderheitsgemeinden und die Organisationen aus Weinburg und Ober-Grafendorf mit unseren Bürgermeistern zusammen arbeiten und voneinander profitieren,“ erklärt Stadler die Grundidee zum Start dieser Regionalgespräche.

Bürgermeister Kalteis und Team als Gastgeber

Als Gastgeber fungierte Bürgermeister Peter Kalteis und sein Team. „Weinburg ist mit der guten Durchmischung des SPÖ-Teams ein Vorbild für viele Ortsorganisationen und strategisch bereits für die kommende Generation aufgestellt“, betont Bezirksgeschäftsführer Harald Ludwig. Kalteis erwartet sich von der Zusammenarbeit „die drei ,Ks‘: Kommunikation, Kooperation und Kontakte quer durch das ganze Tal.“

Darüber hinaus hofft er auf die Abstimmung politischer Themen mit den Unterstützungsmöglichkeiten der St. Pöltner Abgeordneten. Es sei ein durchaus spannender und erfolgsversprechender Dialog entstanden. Wie erfolgsversprechend er weiter verlaufe, hänge davon ab, wie konsequent und langfristig diese Plattform tätig sein werde.

Arbeitsmarkt-Ziele für das Pielachtal

„Bei diesem intensiven Arbeitstreffen standen besonders die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen und Arbeitsmarkt-Ziele für die Pielachtaler Bevölkerung von Schwarzenbach bis Ober-Grafendorf im Mittelpunkt der Gespräche“, berichtet Ludwig. Die neue stärkere Zusammenarbeit der SPÖ sieht auch Ober-Grafendorfs Bürgermeister Rainer Handlfinger positiv: „Wir tragen gemeinsam Ideen zusammen. Das funktioniert parteiintern, aber auch parteiübergreifend gut im Pielachtal.“ Ihn freut besonders das Interesse von Stadler, der Landesparteivorsitzender ist, an den Themen im Dirndltal.

„Seit jeher stehen die gemeinsamen Interessen für die Bevölkerung des Pielachtals in engem Zusammenhang mit der Entwicklung in der Landeshauptstadt St. Pölten“, so Ludwig. Besonders bei der wirtschaftlichen Entwicklung, aber auch speziell im Tourismus, der ökologischen Naturentwicklung oder im kulturellen Bereich solle die Verknüpfung zwischen den sozialdemokratischen Organisationen mit der Stadtorganisation St. Pölten verstärkt werden.

Freude über bessere Vernetzung

„Dass Stadler zu diesem Treffen geladen hat, ist für mich ein Zeichen von Interesse der Landesorganisation“, betont Gemeinderat Herbert Hollaus aus Hofstetten-Grünau. Hollaus und Hannes Kremser aus St. Margarethen freuen sich über eine bessere Vernetzung über Gemeindegrenzen hinweg. „In St. Margarethen gehöre ich nicht wirklich ins Pielachtal. Viele Mandatare kannte ich gar nicht“, so Kremser.

Bei den kommenden Treffen soll bereits die Strategie für die Umsetzung konkreter, gemeinsamer Maßnahmen im Pielachtal erarbeitet werden. Die SPÖ-Regionaldialoge sollen auch in anderen Regionen des Bezirkes St. Pölten-Land durchgeführt werden.