Stefan Gansch: Mit Sense zur EM nach Slowenien. Der Rabensteiner Stefan Gansch nimmt bei der Handmäh-Europameisterschaft in Slowenien teil.

Von Niklas Zimmer und Nadja Straubinger. Erstellt am 21. Juli 2021 (04:32)
Stefan Gansch belegte beim Bundesentscheid in Kärnten den fünften Platz und qualifizierte sich damit für die EM.
privat, privat

Stefan Gansch belegte beim Bundesentscheid in Kärnten den fünften Platz und qualifizierte sich damit für die EM.
privat, privat

Mit der Sense im Gepäck in den Süden. Für den Rabensteiner Sensenmann Stefan Gansch ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen. Er darf für die österreichische Nationalmannschaft bei der Handmäh-Europameisterschaft 2022 in Moravče (Slowenien) antreten. Entschieden wurde dies beim Bundeswettbewerb für Sensenmähen in Gurk in Kärnten am Wochenende. Dabei belegt Stefan den fünften Platz und qualifizierte sich damit für die EM. „Das Ergebnis habe ich so nicht erwartet. Es war mein erster Wettbewerb auf Bundesebene und ich freue mich deswegen umso mehr nächstes Jahr bei der EM dabei zu sein“, jubelt Gansch.

So weit gekommen ist der Rabensteiner vor allem durch seine Kraft. „Wenn man genug Kraft und Ausdauer hat, ist man gut dabei, dann ist man auch besser als die Konkurrenz“, meint Stefan Gansch. Für die EM plant er, sich so vorzubereiten, wie für den Bundeswettbewerb: viel Kraft antrainieren. Auf regionale Bewerbe zu fahren ist seiner Meinung nach eine gute Übung. „Vielleicht geht sich auch noch ein Training mit den Kollegen aus“, so Gansch.

„Das Ergebnis habe ich so nicht erwartet. Es war mein erster Wettbewerb auf Bundesebene“ Stefan Gansch, EM-Teilnehmer

Stolz ist Stefan Gansch auf seine Leistung allemal. Genauso wie seine Landjugendkollegen und Rabensteins Vizebürgermeister Hubert Gansch, die ihm einen würdigen Empfang bei der Rückkehr aus Kärnten bereiteten: „Die Landjugend Rabenstein ist schon seit vielen Jahren als Schmiede für gute Mäher bekannt. Dass wir jetzt mit Stefan Gansch einen Mäher bei der Europameisterschaft dabei haben, freut uns sehr.“

In Slowenien wird sich dann zeigen ob Stefan Gansch ,gemeinsam mit der österreichischen Nationalmannschaft auf europäischer Ebene mithalten kann. Mit dabei sind auch Peter Scheibenreiter und Brigitte Köberl aus dem Nachbarsbezirk Hainfeld. Scheibenreiter erlangte in seiner Kategorie den zweiten Platz und Köberl den dritten. Stefan Gansch hat zumindest vor gemeinsam mit seinen Kollegen nächstes Jahr sein Bestes zu geben. Der Wettbewerb wird aber ganz sicherlich keine „gemahde Wiesn“.