Umfrage am Dirndlkirtag: Viele kommen wieder. Drei von vier wollen auch im nächsten Jahr das Großevent im Pielachtal wieder besuchen. 86 Prozent werden es auch Bekannten weiterempfehlen.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 06. November 2018 (04:11)
Straubinger
Einen Besucherrekord verzeichnete der diesjährige Dirndlkirtag in Ober-Grafendorf.

Der Dirndlkirtag zieht Besucher weit über die Grenzen des Pielachtals hinaus an. Auch heuer führte Mostviertel Tourismus in Kooperation mit der Marktforschung Manova GmbH eine Besucher-Befragung durch. „Damit sehen wir, wie sich der Dirndlkirtag entwickelt und können daraus auch sehr wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung ziehen“, erklärt Mostviertel-Tourismuschef Andreas Purt.

201 Besucher beteiligten sich an der Umfrage, 72 Prozent gaben an, dass sie den Dirndlkirtag wieder besuchen werden. 86 Prozent wollen die Veranstaltung auch weiterempfehlen. „Die hohen Zufriedenheitswerte des Kirtags sind Jahr für Jahr eine besondere Auszeichnung für die Organisatoren und Aussteller des Dirndlkirtags“, freut sich Purt. Die Besucher wollten zum Großteil (60 Prozent) einfach das Fest genießen, 40 Prozent kamen wegen der Genussprodukte, 34 Prozent wegen der Musikdarbietungen. Das Gros der Besucher von 80 Prozent kommt aus der Region und der näheren Umgebung.

Der Rest verteilt sich auf Niederösterreich und Nachbarbundesländer. Erfahren haben die Besucher zu 47 Prozent über Freunde, 14 Prozent über Zeitungen. „Die Befragung zeigt, dass sich die Organisatoren und Aussteller beim Dirndlkirtag in Ober-Grafendorf wieder besonders um die Besucher bemüht haben“, ist Tourismusobmann Gerhard Hackner überzeugt.

„Wenn auch die Herausforderungen immer größer werden, so ist der Dirndlkirtag ein sichtbares Zeichen der Gemeinschaft im Pielachtal.“ Kurt Wittmann

„Der Dirndlkirtag hat sich zunehmend etabliert und ist nicht mehr wegzudenken“, so der Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Kurt Wittmann. „Wenn auch die Herausforderungen immer größer werden, so ist gerade der Dirndlkirtag nach außen ein sichtbares Zeichen der Gemeinschaft im Tal“. Besonders freut ihn, dass sich die Himmelstreppe als Zubringer bewährt habe. „Trotzdem gibt es für das nächste Jahr einiges zu optimieren, sind doch die örtlichen Gegebenheiten ganz andere“, weiß Wittmann.