Wirtschaftskooperation soll Betriebe anlocken. Pielachtal-Gemeinden sollen bis Ende des Jahres nötige Gemeinderatsbeschlüsse für Mitarbeit vorlegen.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 23. Oktober 2018 (04:10)
Scholze-Simmel
Der Einladung der Kleinregion Pielachtal mit Obmann Kurt Wittmann (l.) zur Infoveranstaltung „Wirtschaft im Pielachtal“ folgten auch Sabrina Hoppel, Daniela Melchardt, Andreas Kirisits, Andreas Ganaus, Herbert Gödel, Ernst Kulovits, Sigfried Krickl, Herbert Schwaiger, Wolfgang Grünbichler, Christa Schmirl, Raimund Heiss, Andrea Kotmiller, Anton Grubner, Peter Kalteis, Anja Leitner, Michael Kern, Franz Mandl, Elisabeth Widder-Wieland, Thomas Zeilinger, Karl-Peter Bacher, Hubert Gansch, Luise Doppler, Franz Größbacher, Alfred Mühlbacher, Engelbert Fahrngruber und Heinrich Putzenlechner.

Erhöhung der Standortattraktivität, Ansiedelung neuer Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region sind Ziele der interkommunalen Wirtschaftskooperation im Pielachtal. Bis zum Ende des Jahres sollen in allen acht Gemeinden die notwendigen Gemeinderatsbeschlüsse für die gemeinsame Arbeit vorliegen.

Bei der ersten Sitzung für Gemeindevertreter wurde ihnen das Konzept gemeinsam mit Ecoplus präsentiert. „Oft können die Hintergründe nicht so wiedergegeben werden, wenn man nicht mit dem Thema befasst ist. Deswegen haben wir den Termin organisiert“, freut sich Regionalplanungsobmann Kurt Wittmann über die gute Stimmung und das Interesse der Teilnehmer.

„Sie schaffen Arbeitsplätze für die Bevölkerung und sind somit wichtig für die gute Entwicklung im Tal.“ Kurt Wittmann, Regionalplanungsobmann

Durch die gemeinsame Standortvermarktung sollen gewidmete Betriebsflächen vermarktet werden. Derzeit sind es in Summe 260.000 Quadratmeter gewerbliches Bauland und über 15 leer stehende Betriebsobjekte. Zur Milderung der Standortkonkurrenz solle es einen Ausgleich der Kommunalsteuereinnahmen auf Neuansiedelungen geben.

„Wir müssen in der Kleinregion Pielachtal die Wirtschaftstreibenden bestmöglich unterstützen. Sie schaffen Arbeitsplätze für die Bevölkerung und sind somit wichtig für die gute Entwicklung im Tal“, ist Wittmann überzeugt.

Umfrage beendet

  • Braucht das Tal mehr Betriebe?