Ministranten trafen Papst Franziskus. Auch fünf Weinburger waren bei der Fahrt nach Rom dabei. Das Auftreten des Oberhaupts der katholischen Kirche gefiel.

Von Sophie Seeböck. Erstellt am 17. August 2018 (05:18)
Waren bei der Wallfahrt in Rom dabei: Sarah Buchinger, Kilian Gruber, Judith, Ingrid und Hannah Schagerl.
Wolfgang Zarl

Insgesamt 60.000 Ministranten aus der ganzen Welt pilgerten nach Rom zur alljährlichen Ministranten Wallfahrt. Unter den vielen jungen Messdienern waren auch zahlreiche Österreicher – mit fünf Weinburgern unter ihnen. Mit dem Bus ging es Richtung Süden, wo viele spannende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten auf die Reisenden warteten.

Neben den klassischen Besichtigungen des Kolosseums oder des Forum Romanum wurden die Katakomben der Stadt erkundet und ein Ausflug nach Tivoli in die Villa D’Este unternommen, um sich von der italienischen Hitze in den hunderten Brunnen der Villa abzukühlen. Natürlich waren auch der Vatikan und die geschichtsträchtige Innenstadt Roms wichtige Punkte im Besichtigungsprogramm der Wallfahrer.

„Die Jugendlichen durften ihm Fragen stellen“

Sarah Buchinger und Kilian Gruber aus Weinburg waren heuer beide schon das zweite Mal in Italien mit dabei. Highlight war für die beiden das Österreichertreffen in der päpstlichen Basilika St. Paul vor den Mauern, bei dem sie sich mit den anderen rund 3.500 Ministranten des Landes austauschen konnten. In der schönen Kirche feierten die Österreicher auch gemeinsam eine heilige Messe.

Bleibenden Eindruck hinterließ aber vor allem die Audienz bei Papst Franziskus, gemeinsam mit allen anderen jungen internationalen Wallfahrern, die nach Rom gepilgert waren. „Die Jugendlichen durften ihm Fragen stellen und wollten wissen, warum der Glaube wichtig sei“, erzählt Sarah Buchinger.

„Der Papst verglich den Glauben mit Luft und erklärte, dass es sich bei beiden Begriffen gleich verhält – man merkt erst, dass man sie braucht, wenn sie nicht mehr da sind“. Doch neben persönlichen Fragen und Gesprächen begeisterte Papst Franziskus auch mit seinem Auftreten. „Er trug zum Schluss einen Hut und eine Sonnenbrille“, schildert Kilian Gruber. „Besonders begeistert hat mich, dass er sich trotz der großen Hitze nach der Audienz noch Zeit für die Besucher genommen hat, Hände schüttelte und Geschenke entgegennahm.“