Hochwasser im Blick: Neue Pegelmessstation in Frankenfels

Erstellt am 17. Juni 2022 | 04:56
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8389368_pie24fr_pegel_c_geeinde_frankenfels.jpg
Straßenmeister Walter Ortner, Bürgermeister Herbert Winter, Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Ganaus, Pielach-Wasserverbandsobmann Gottfried Auer und Amtsleiter Arthur Vorderbrunner (v. l.) besichtigten die neue Pegelmessstation.
Foto: Gemeinde Frankenfels
Die 7. Pegelmessstation an der Pielach ist an der „Gillus-Brücke“ montiert. Ihre Daten sollen vor Naturkatastrophen warnen.
Werbung
Anzeige

Der Klimawandel und der damit einhergehende Anstieg an Naturkatastrophen beschäftigt auch die Verantwortungsträger und Einsatzorganisationen im Pielachtal. Sonderalarmpläne und Überwachungsstationen sollen die Einsatzkräfte bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen.

„Für uns ist es ein Gebot der Stunde, die Bevölkerung möglichst früh vor einem herannahenden Hochwasser warnen zu können“, betont der Obmann des Pielach-Wasserverbandes, Gottfried Auer.

Auf Anregung der Pielachtaler Feuerwehren wurde nun in Frankenfels eine weitere Pegelmessstation, unmittelbar nach dem Zusammenfluss von Natters und Pielach, in Betrieb genommen werden. „Damit haben wir einen wichtigen Zeitvorsprung“, ist Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Ganaus überzeugt.

Die siebente Pegelmessstation an der Pielach wurde unter Mitwirkung der Straßenverwaltung und der Marktgemeinde Frankenfels an der Gillusbrücke in Frankenfels montiert. Die Messstation selbst wird energieautark mittels Solarstrom betrieben, die Messwerte können auf einer Homepage unter www.wasserstand.info eingesehen werden.

„Wermutstropfen an der neuen Anlage ist, dass es noch keine Referenzwerte gibt und erst bei künftigen Hochwasserereignissen ein Datenupdate stattfinden kann“, bedauert Amtsleiter Arthur Vorderbrunner. Die Anlage hat zur Gänze der Pielach-Wasserverband finanziert. Sie soll nun für alle flussabwärts liegenden Gemeinden wichtige Hochwasserdaten liefern.

Bei den anderen sechs bereits in Betrieb befindlichen Messstationen wird seitens der jeweiligen Gemeinde ein Kostenbeitrag in der Höhe von 50 Prozent der Anschaffungskosten geleistet, so auch bei der neuen Station in Ober-Grafendorf.

Werbung