Pilgerweg wird neu aufbereitet und beworben. Gemeinsam mit weiteren Wallfahrerwegen wie der Via Sacra, dem Manker und dem Wiener, wird der Pielachtaler Weg in den nächsten zwei Jahren aufbereitet und beworben.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 05. Mai 2019 (03:22)
Yvonne Simek von Mostviertel Tourismus und der Pielachtaler Tourismusobmann Gerhard Hackner bei der Besprechung des Projektes für die stärkere Bewerbung des Pielachtaler Pilgerwegs.
Tourismusverband Pielachtal

Pilgern liegt im Trend. Darum soll auch der rund 80 Kilometer lange Pielachtaler Pilgerweg neu aufbereitet, besser beschildert und intensiver beworben werden. In einem Gemeinschaftsprojekt von Mostviertel Tourismus in Kooperation mit der Via Sacra sowie dem Wiener und dem Manker Wallfahrerweg werden Maßnahmen erarbeitet, die in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden sollen. Für die Finanzierung wurde eine Förderung bei Eco-Plus beantragt.

Der Weg führt von der Lourdes-Kirche in St. Pölten durch das Pielachtal bis zur Basilika nach Mariazell. Entlang des Weges wird die Beschilderung ergänzt und neues Bildermaterial gesammelt.

Projektleiterin Yvonne Simek berichtet: „Mit Hilfe der Gemeinden werden wir die Nächtigungsbetriebe erheben und für entsprechende Werbe- und Marketingmaßnahmen Sorge tragen.“ Besondere Merkmale wie die Lourdes-Waldkapelle in Weinburg, die Taufkirche von Kardinal König in Rabenstein, seine Erinnerungsbüste und die Alte Schule in Kirchberg, die Hölzerne Kirche in Schwarzenbach oder das Weiße Kreuz in Annaberg sollen gebührend beschrieben werden. Auch die bestehende Handy-App wird verbessert.

„Der Pilgerweg ist ein Highlight in unserer Region. Von diesem Wallfahrerweg durch die Heimat von Kardinal König profitieren sowohl die Gastronomie als auch die Nächtigungsbetriebe im Pielachtal und in den Gemeinden bis nach Mariazell“, betont Tourismusobmann Gerhard Hackner, der durch viele Rückmeldungen weiß, dass der Weg von Wallfahrern stark frequentiert wird. Die Begehung des Weges bietet sich mit drei oder vier Tagesetappen an, wobei die Rückfahrt mit der Mariazellerbahn ein Fixpunkt im Programm sein sollte.