26 Störche flogen aus. Frischgebackene Rabensteiner Eltern erhielten einen metallenen Storch mit Babyraben im Schnabel.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 10. Februar 2017 (05:09)
Andreas Daxböck
Bürgermeister Kurt Wittmann (l.), Vize Hubert Gansch (r.) die geschätsführenden Gemeinderäte Gottfried Auer (vorne, l.), Johann Modernbacher und Ilse Schindlegger (4. und 2. v. r.) sowie Gemeinderätin Edith Sommerauer (3. v. r.) überreichten die Rabensteiner Raben-Störche.  

„Wir freuen uns über jedes Kind, das in unserer Gemeinde geboren wird“, betont Bürgermeister Kurt Wittmann.

Als Geschenk für Paare, die ein oder mehrere Kinder in Rabenstein bekommen, gibt es daher seit 2015 eine ganz besondere Geste. „Wir stellen einen Raben mit dem Namen des Kindes in unserem Storchenpark auf. Nach einem Jahr wird dann der Storch den Eltern des jeweiligen Kindes übergeben“, erklärt Wittmann die Gemeindeaktion, die auf einer Idee des geschäftsführenden Gemeinderates Johann Moderbacher basiert. Der Rabensteiner „Storchenpark“ befindet sich als Blickfang direkt neben der LB 39, beim Fußgänger-Übergang im Bereich des neuen Marktplatzes und Zugang zum Gemeinde- und Kulturzentrum.

26 Raben überreicht

Der metallene Storch trägt im Schnabel – wie könnte es im „Dorf der Raben“ anders sein – einen Baby-Raben. Das Projekt der Dorf- und Stadterneuerung, kommt, wie Wittmann betont, bei der Bevölkerung sehr gut an. „Mit den Meistern Adebars wird nicht nur die örtliche Geburtenrate augenscheinlich, sondern vor allem gezeigt, welchen hohen Stellenwert die Kinder bei uns im Ort haben“, betont dazu auch Gesunde-Gemeinde-Arbeitskreisleiterin Edith Sommerauer.

Die 26 Raben des Jahres 2016 wurden am Mittwoch im GuK den Eltern der im Vorjahr geborenen Kinder überreicht. Im Jahr 2015 waren es sogar 32 Raben. „Und heuer sind es bereits zwei Geburten im Ort“, schildert der Ortschef und hofft auch heuer, dass der Storchenpark stetig wächst.