Spatenstich naht: Bald eigenes Pflegeangebot. 42 Betten in familiärer Atmosphäre wird das Pflegeheim bieten. Wohnblock für „betreutes Wohnen“ direkt angeschlossen. Verhandlungen mit ausführenden Firmen laufen.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 27. Oktober 2014 (10:34)
NOEN, privat
Die Kirchberger und Rabensteiner Bürgermeister Anton Gonaus und Kurt Wittman (v. l.) präsentieren den Bauplan für das gemeinsame Pflegeheim der Gemeinde.
„Ein Projekt wie dieses ist wirklich eine Aufwertung der Region!“ – sind sich die beiden Gemeindeoberhäupter Kurt Wittmann und Anton Gonaus im Bezug auf das gemeinsame Pflegeheim-Projekt einig. Hinter dem Kirchberger Bahnhof in der Soisstraße soll dieses mit Platz für 42 Betten entstehen.

Wohlfühlklima steht da an oberster Stelle. Gonaus: „Es werden Wohngruppen eingerichtet mit gemeinsamen Aufenthaltsräumen, wodurch eine familiäre Atmosphäre geschaffen werden soll.“ An das Pflegeheim angeschlossen wird ein Wohnblock mit 15 Einheiten für „betreutes Wohnen“.

Rathkogelfläche für Miteinander mit Jugend

„Dadurch, dass die Anlage vor dem Rathkogel, einem beliebten Jugendtreffpunkt, entsteht, soll auch das Miteinander unter denen Generationen intensiviert werden“, sieht Gonaus weitere Vorteile. Bauträger des Projekts ist die gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. „Heimat Österreich“. Der Baubeirat des Landes hat bereits getagt, auch die sozialrechtliche Verhandlung hat bereits am Land NÖ stattgefunden. Betreiber wird die „CaSa“, die zur Caritas gehört, sein.

Eine Förderzusage vom Land für das Pflegeheim gibt es bereits, für das „betreute Wohnen“ steht diese, so Gonaus, noch aus. „Wir haben uns auch für diese Gemeindekooperation entschieden, nicht zuletzt, da man so leichter eine Förderung erhält“, fügt Wittmann hinzu. Derzeit laufen Vorarbeiten für die Kanalanschlüsse durch die Gemeinde Kirchberg.

Spatenstich soll noch heuer erfolgen

„Der Spatenstich für das Pflegeheim soll, wenn es das Wetter zulässt, noch heuer erfolgen. Verhandlungen mit den ausführenden Firmen laufen bereits, die Auftragsvergaben stehen aber noch aus. Ich hoffe, dass auch unsere örtliche Baufirma, das Unternehmen Anzenberger, zum Zug kommt“, so Gonaus.

Die Ortschefs sehen als großen Vorteil, dass nun „Angehörige von Pflegebedürftigen eine Betreuungsmöglichkeit in der Nähe haben und nicht mehr gezwungen sind, in andere Täler auszuweichen.“ Voranmeldungen seien bereits registriert worden.