3,5 Tonnen für die „Gruft“ gesammelt. Karin Hofegger und Sohn Justin lieferten einen Lkw voller Spenden ab.

Von Marlene Groihofer. Erstellt am 27. November 2019 (10:16)
Brachten die Spenden nach Wien: Karin, Justin und Markus Hofegger (hinten, v. l.), Dominik, Wolfgang, Petra und Lukas Hofmeister sowie Fabian und Denise Proschek (vorne, v. l.)
privat

„Die Hilfsbereitschaft macht einen sprachlos“, sagt Karin Hofegger aus Rabenstein, „noch mehr aber das Schicksal jener Menschen, die obdachlos sind.“ Gemeinsam mit ihrem 12-jährigen Sohn hat die Rabensteinerin auf dessen Initiative hin vor drei Wochen eine Sammelaktion für die Wiener Obdachloseneinrichtung „Die Gruft“ gestartet: Ihre private Hobbywerkstatt wurde zur Sammelzentrale umfunktioniert. Aus dem Pielachtal, St. Pölten, auch aus dem Bezirk Lilienfeld wurde gespendet. 

Mit den Mitarbeitern der „Gruft“: Petra Hofmeister sowie Karin, Markus und Justin Hofegger bei der Spendenabgabe letzte Woche.
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Fast 3,5 Tonnen an Gewand, Decken, Schlafsäcken, Verbandsmaterial, Hygiene-Artikeln und Lebensmitteln kamen zusammen. „Es ist überwältigend“, sagt Karin Hofegger, die gemeinsam mit helfenden Freunden tagelang verpackt und sortiert hat. Schließlich brachten die Hofeggers die gesamte Sammlung mit einem Lastwagen nach Wien. Ihr Sohn sei glücklich über die vielen Spenden, aber auch sehr schweigsam gewesen: „Das alles war sehr lehrreich und ergreifend“, so Karin Hofegger. 

Besonderen Dank möchte die Rabensteinerin ihren Helfern sagen: „Danke an Petra und Lukas Hofmeister, Angelika Raidl, Sandra Gravogl, Uschi Schmirl, Chantal und Marie Müther, Karin und Niky Peisz, Fabian und Denise Proschek“. Und: „Danke an alle, die gespendet haben.“

Im nächsten Jahr wollen Mutter und Sohn erneut sammeln, dann aber mit dem Fokus auf Lebensmitteln. Nun ist aber erst einmal ein wenig Ausruhen angesagt.