Auszeichnung: Top-Kühe aus dem Tal. „Fürsta“ und „Sombre“ wurden zu den schönsten Kühen Österreichs gekürt. Neben perfektem Äußeren bestechen sie durch gute Milchleistungen und freundliches Wesen.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 06. Mai 2017 (06:29)
NOEN, privat
Gertraud Falkensteiner, Sohn Andreas Falkensteiner mit Freundin Christina Toberer und Franz Falkensteiner sind stolz auf ihre „Fürsta“.

Bei der Bundesfleckviehschau, vergleichbar mit den „Miss Austria Wahlen“, nur im Rinderbereich, kamen über 120 Tiere zusammen, um sich in ihren ‚Schönheitskriterien‘ zu messen. Gefragt waren ein ausgeglichener Körperbau, gut bemuskelte Tiere, funktionelle Beine und vor allem ein schönes Euter.

Die Rinderzüchter aus dem Pielachtal waren mit drei Kühen vertreten. Jeweils den ausgezeichneten zweiten Platz errangen die Kühe „Fürsta“ vom Betrieb Gertraud und Franz Falkensteiner aus Aigelsbach sowie „Sombre“ vom Betrieb Regina und Michael Heindl aus Mainburg. Weiters stellte Manfred Stuphann aus Plambacheck seine „Sofia“ zur Schau.

„Der Rinderzuchtverein Pielachtal ist sehr stolz, dass drei Tiere des Bezirks zu Österreichs schönsten Rindern gehören“, sagt Obmann Karl Braunsteiner.

Kuh „Fürsta“ ist 2012 geboren und hat bisher zwei Kälber bekommen. Die Leistung im ersten Jahr betrug 9.229 Kilo Milch mit 4,23% Fett und 3.56% Eiweiß. „Fürsta ist eine äußerst gutmutige Kuh, aber dennoch Chefin in der Herde“, berichtet Besitzer Franz Falkensteiner. Kuh „Sombre“ ist 2011 geboren und hat drei Kälber geboren. Die Leistung in den zwei Jahren betrug im Durchschnitt 9.919 Kilo Milch mit 4,03 Prozent Fett und 3,17 Prozent Eiweiß.. „In der Herde müssen sich zwar die anderen Tiere unterordnen, aber sonst genießt sie gerne zusätzliche Streicheleinheiten“, erzählen ihre Besitzer.