Gemeinsam gegen großen S 34-Knoten in Ober-Grafendorf. Statt einer Auffahrt im Westen wollen sich Fraktionen für eine Auffahrt anstelle des Autobahnkreuzes einsetzen.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 14. Mai 2019 (04:30)
S 34 Traisental Schnellstraße Streckengrafik
NOEN, ASFINAG

Seit Jahren ist der vorgesehene Autobahnanschluss für Ober-Grafendorf ein Thema. In der Gemeinderatssitzung in Ober-Grafendorf machte Bürgermeister Rainer Handlfinger einen neuen Vorschlag: „Ich möchte darüber diskutieren, ob wir an der Autobahnauffahrt im Westen Ober-Grafendorfs festhalten, oder uns stattdessen für eine normale Auffahrt anstelle des Autobahnkreuzes der S 34 einsetzen wollen.“

Dadurch könnte viel Ackerfläche gespart werden. „Wir spielen wenig Rolle in diesem Projekt, deswegen sollten wir auf jeden Fall gemeinsam auftreten“, appelliert Handlfinger an die Fraktionen.

Handlfinger erhält Zustimmung

Vom Vorschlag des Bürgermeisters zeigen sich auch die anderen Parteien überzeugt. VP-Gemeinderat Franz Mandl schlägt vor: „Wir könnten argumentieren, dass dieses Kreuz nicht nötig ist, weil eine normale Auffahrt ausreicht.“

Das sieht auch Grün-Gemeinderat Walter Horinek so, sorgt sich jedoch, um steigenden Lkw-Verkehr durch Ober-Grafendorf durch die S 34. Aktuell ist dieser laut Verkehrsgutachten durchschnittlich, was sich Horinek jedoch nicht vorstellen kann. Deswegen will er sich weiter für ein Durchfahrtverbot für Lkw durch Ober-Grafendorf einsetzen.

Das ist auch der Tenor: Auffahrt im Westen ist nicht nötig, Lkw-Verbot soll aber kommen. Die Fraktionen wollen gemeinsam eine Resolution verfassen.