Hofstetten-Grünau: Gerettete Kuh Lieni im TV. Die Rettung vor der Schlachtung am 24. Dezember bewegt. „Weihnachtswunder“ kann bald in Salzburg besucht werden.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 14. Januar 2021 (03:12)
Gerettete Kuh aus Hofstetten-Grünau wird nach Salzburg übersiedelt. Bis zum Ende des Lockdowns darf sie sich am Gut Aiderbichl in Kilb erholen.
Nell

Für großes Aufsehen auch über die Landesgrenzen hinweg sorgte die Rettung von Kuh Lieni am Heiligen Abend. Sie hätte geschlachtet werden sollen, ist aber ausgebüxt. Tierfreundin Christine Nell kaufte dem Besitzer das Tier ab und es kam auf den Hof des Guts Aiderbichl in Kilb. Über den Bericht der NÖN wurde auch der Fernsehsender RTL aufmerksam und berichtete über das „Weihnachtswunder in Hofstetten-Grünau“.

Grosses Interesse herrscht an der Kuh, die erfolgreich der Schlachtung entkommen ist. Viele Menschen wollen Lieni besuchen. Nun soll sie auf einen anderen Hof übersiedelt werden, damit diese Besuche auch möglich werden. „Es ist einfach schön diese Geschichte den Menschen zu erzählen. Denn so kommen auch Menschen die wenig Kontakt zu Tieren haben, diesen näher“, berichtet Aiderbichl-Geschäftsleiter Dieter Ehrengruber auf RTL.

Derzeit kann sich Lieni noch etwas von der Aufregung in Kilb erholen. „Vor Ende des Lockdowns soll sie auf den Haupthof in Henndorf in Salzburg übersiedelt werden“, berichtet Roland Muhr vom Gut Aiderbichl in Kilb. Das freut auch die Retterin der Kuh Christine Nell aus Hofstetten-Grünau: „Für uns wäre es zwar schön, wenn sie bleiben würde, aber es ist natürlich eine Auszeichnung, wenn sie auf den Haupthof nach Henndorf kommt.“ Die Anteilnahme sei so groß, das sei ihr eine Freude.