Ruine soll wieder zum Leben erweckt werden. GESCHICHTE / Burg Arbeitsgemeinschaft Waasen plant Restaurierung der Burgruine gemeinsam mit freiwilligen Helfern.

Erstellt am 25. Oktober 2010 (00:00)
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Dietrich Hegeler und Barbara Dengler planen, die Bergruine Waasen bei Weinburg gemeinsam mit Helfern zu restaurieren und wiederaufleben zu lassen.GANSBERGER
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VON MONIKA GANSBERGER

WEINBURG, WAASEN / „Altes mit Neuem zu verbinden, Geschichte wiederaufleben zu lassen“ - das ist der Gedanke, mit dem Barbara Dengler und Dietrich Hegeler das Projekt planen, die Burgruine Waasen bei Weinburg zu restaurieren, die dadurch wieder zum Wahrzeichen der Gemeinde Weinburg werden soll.

Um diesem Motto gerecht zu werden, wird angestrebt, dies mit entsprechend alten Methoden zu bewerkstelligen. Nun ist man auf der Suche nach verschiedensten Handwerkern, es werden freiwillige Helfer für ein „Handwerkerdorf“ rund um die Ruine gesucht, die bei diesem Projekt auch hobbymäßig mitarbeiten möchten.

Geplant sind weiters ein Miniatur-Archäologiepark in der Nachbarschaft der Burg, ein Skulpturenpark, ein Biotop an den Orten der früheren Fischteiche, ein Botanischer Garten, ein Wildtierpark mit europäischen Wildtieren sowie Gast-, Speise- und kulturelle Veranstaltungsräume. Da dieses Projekt von Beginn an dokumentiert werden soll, ist man bereits mit Film-Produzenten im Gespräch. Auch therapeutische Auswirkungen sehen die beiden Gründer dieses Vereins für den Wiederaufbau der Burg für Menschen, die nach Beschäftigung suchen mit Chancen durch engagierten Einsatz in Weinburg.

Die Konstituierung des Vereins steht unmittelbar bevor, Barbara Dengler plant bereits, ein Manuskript zu entwerfen für einen Pilotfilm und sieht diesem Unterfangen äußerst positiv entgegen.