Rund 20 Bäume gefällt. Kranke Pflanzen mussten am Ebersdorfer See der Sicherheit weichen. Handlfinger: „Gab leider keine Alternative.“

Von Markus Glück. Erstellt am 31. März 2014 (23:59)
Ebersdorfer See
NOEN, privat
Von Markus Glück

Auf der westlichen Seite des Ebersdorfer Sees wurden rund 20 kranke Bäume gefällt. „Nach den Vorfällen in St. Pölten und Pöchlarn haben wir aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen keine andere Wahl“, kontert Bürgermeister Rainer Handlfinger Vorwürfe wegen Baummordes. Die Abholzung gegenüber des Gastro-Bereiches verhinderte eine Sperre des beliebten Naherholungsgebietes der Pielachtaler.

„Niemand will die Verantwortung übernehmen“

Eine Alternative hat es laut dem Ortschef nicht gegeben: „Wäre ein Schild aufgestellt worden, hätte es an den rechtlichen Rahmenbedingungen nichts geändert.“ Der Ortschef rät, dieses Gesetz rasch zu überarbeiten: „Niemand will die Verantwortung übernehmen.“

Eine Aufforstung wird es zukünftig nicht geben, denn man möchte in diesem Bereich, der Natur Platz zur Entfaltung geben, wie Handlfinger informiert. Anstelle der Bäume arbeitet die Gemeinde an der Installierung eines neuen Weges, der etwa auch mit einem Kinderwagen befahren werden kann.

„Damit steht einem gemütlichen Spaziergang rund um den See nichts mehr im Wege“, freut sich der Ortschef.