Auch im Pielachtal: Mit Abstand in das Badevergnügen. Anlagen in Rabenstein und Frankenfels öffnen freitags, Kirchberg folgt am 6. Juni. Schwimmen im Ebersdorfer See möglich.

Von Astrid Krizanic-Fallmann und Gerhard Hackner. Erstellt am 27. Mai 2020 (05:21)
Für das eingezäunte Gelände des Ebersdorfer Sees gelten die Richtlinien einer Freizeitanlage. Seit 1. Mai war nur Spazierengehen möglich, am Freitag wird das Schwimmverbot aufgehoben.
Burmetler

Abstand halten auf der Liegewiese und im Wasser ist in Coronazeiten das Gebot der Stunde in den Freibädern. Diese dürfen am kommenden Freitag in die Saison starten.

Gleich mit dabei sind die Anlagen in Frankenfels und Rabenstein.

Bodenmarkierungen sollen an Regeln erinnern

„Das erste Wochenende ist eintrittsfrei“, weist Bürgermeister Kurt Wittmann auf ein „Zuckerl“ in Rabenstein hin. Dort sind laut behördlichen Vorgaben 600 Personen erlaubt, 70 dürfen sich gleichzeitig im Becken aufhalten. Es werde „flexibel reagiert“, ist Bürgermeister Kurt Wittmann überzeugt, dass man die Vorschriften gut im Griff haben wird.

Aufgrund der großen Fläche und der bisherigen Erfahrungen punkto Besuch geht sein Frankenfelser Amtskollege Heinrich Putzenlechner indes von keinen notwendigen Beschränkungen der Gästeanzahl im Freibad aus.

In Kirchberg ist die Öffnung des Erlebnisfreibades am Samstag, 6. Juni, geplant. Aufgrund der Auflagen dürfen rund 600 Badegäste gleichzeitig da sein. „Beim Eingang zum Bad, bei der Badrutsche und den beiden Sprungtürmen werden Bodenmarkierungen angebracht, die auf das Abstandhalten erinnern“, zählt Bürgermeister Franz Singer auf.

Beim Badeingang werden die Drehkreuze aktiviert, um immer einen Überblick über die Gästezahl im Bad zu haben. Die Hygienemaßnahmen werden verstärkt und gewisse Bereiche regelmäßig desinfiziert.

„Natürlich muss man aber immer auf die Eigenverantwortung der Badegäste hinweisen“, betont das Kirchberger Gemeindeoberhaupt. Auch das Badbuffet hat gemäß den Richtlinien für die Gastronomie wieder geöffnet. Die seit 2014 nicht mehr erhöhten Badtarife bleiben in Kirchberg gleich.

Sehnsucht: „Von Anwalt wird ein Vorschlag erarbeitet“

Die strikten Vorgaben für die Benützung gelten auch am Ebersdorfer See, wo Schwimmen ebenfalls ab 29. Mai möglich ist. „Kontrollen dürfen nur von der Exekutive und nicht von der Gemeinde durchgeführt werden“, erklärt der Ober-Grafendorfer Bürgermeister Rainer Handlfinger.

In Hofstetten-Grünau können sich Naturbegeisterte im Flussbad Pielachpark erfrischen und diesen Sommer wahrscheinlich wieder am Areal der Pielachtaler Sehnsucht. „Ein Betrieb ist heuer vorgesehen, dazu wird von einem Anwalt ein Vorschlag erarbeitet“, informiert Bürgermeister Arthur Rasch.

Im Vorjahr war wegen einer Besiedelung durch Biber ein Badeverbot verhängt worden. Der Bürgermeister hatte diese Konsequenzen gezogen, da er nach dem Biss eines Kindes durch einen Hecht vor einigen Jahren vom Gericht als Vertreter der Gemeinde verurteilt worden war.

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