Feuerwehrfrauen: „Zeigen, dass wir das auch können“. St. Margarethener Feuerwehrfrauen gründeten eine eigene Wettkampfgruppe. Unterstützung gibt‘s derweil noch von einem Mann.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 23. Mai 2018 (05:00)
Elisabeth Bichler, Elisabeth Siedler, Georg Baumgartner, Hannah Baumgartner und Nadja Wagner trainieren bereits fleißig, um bei den Kuppelbewerben mit Geschwindigkeit und Geschick zu überzeugen.
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„Wir wollten den Männern beweisen, dass wir das auch können“, lacht Elisabeth Bichler und erklärt damit, warum die St. Margarethner Feuerwehrfrauen eine eigene Wettkampfgruppe gründeten. Hannah Baumgartner, Elisabeth Bichler, Elisabeth Sieder und Nadja Wagner wollen damit regelmäßig bei Kuppelbewerben – einer kleineren Version des großen Feuerwehrbewerbs – teilnehmen.

Tatkräftige Unterstützung bekommen die vier Damen bisher noch von Georg Baumgartner. „Wir würden uns aber freuen, wenn noch mehr Frauen der Feuerwehr beitreten und unsere Gruppe verstärken“, sind sie sich einig.

Warum Frauen bei der Feuerwehr immer noch deutlich in der Unterzahl sind, können sie sich nicht erklären. „Es gibt viele verschiedene Aufgaben, da ist für jeden das Richtige dabei“, ist Elisabeth Bichler überzeugt.

Dass sie auch bei Wettkämpfen mit den Männern mithalten können, wollen die Damen in der kommenden Saison zeigen. Dafür wird ab sofort mindestens einmal pro Woche trainiert. „Großes Ziel haben wir aber keines. Es geht uns nur um den Spaß“, meint Bichler.

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