Jugendarbeit geht auch jetzt weiter. Trotz der Einschränkungen bleibt das Angebot im Lockdown im Pielachtal aufrecht.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. November 2020 (03:45)
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„Gerade jetzt ist es wichtig den Draht zu den jungen Menschen zu halten, denn nur so können wir unterstützend, aufklärend und präventiv wirken in dieser bewegenden und bewegten Zeit“, sagt Barbara Rieder, Fachliche Leitung von Streetwork Pielachtal und Südrand – Mobile Jugendarbeit Traisen. „Das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend hat eine Ausnahmeregelung für die Offene Jugendarbeit erwirkt, sodass wir auch während dem aktuellen Lockdown das Angebot aufrecht erhalten dürfen“, betont Rieder weiter. Dies erfolge im Einklang mit den Bestimmungen der involvierten Ministerien sowie dem Land Niederösterreich, Abteilung Kinder- und Jugendhilfe.

Themen, die junge Menschen gerade beschäftigen, seien der zweite Lockdown, Ausbildung und Zukunftsperspektiven sowie jüngst auch der Anschlag in Wien. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Streetwork Pielachtal sind weiterhin in den Gemeinden Ober-Grafendorf, Weinburg, Hofstetten-Grünau, Rabenstein sowie Kirchberg unterwegs. So könne das Streetwork-Team den Kontakt zu jungen Menschen halten und wenn notwendig unterstützend eingreifen. „Als Offene Jugendarbeit sind wir ein Ort des informellen und nonformalen Lernens sowie der Gesundheitsförderung“, erklärt Barbara Rieder.

Weitere Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten gibt es auf der Homepage www.streetwork-pielachtal.at. Bei Fragen kann man sich auch direkt an Barbara Rieder unter 0699/114808 25 wenden.