Mit dem Zug auf Wanderung durchs Pielachtal. Statt mit dem Auto lassen sich acht Wege durch die Natur auch mit Bahnanreise erkunden.

Von Gerhard Hackner. Erstellt am 08. September 2021 (04:33)
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Von der Bahn aussteigen und in den „Tut gut“-Wanderweg einsteigen. Am Bahnhof präsentierten Landesrat Ludwig Schleritzko, „Tut gut“-Geschäftsführerin Alexandra Pernsteiner-Kappl, Kirchbergs Bürgermeister Franz Singer, NÖ Bahnen Geschäftsführerin Barbara Komarek und Landesrat Martin Eichtinger die Initiative für das „Bahnwandern“.
Gerhard Hackner

Eine Kooperation der „Tut gut“-Gesundheitsvorsorge mit den NÖ Bahnen ermöglicht es allen Naturliebhabern, künftig nicht mehr das Auto für die Anreise zu einem der insgesamt 74 „Tut gut“-Wanderwege in Niederösterreich zu benötigen. Diese wurde in Kirchberg präsentiert.

Acht „Tut gut“-Pfade erreicht man derzeit direkt mit den NÖ Bahnen: mit der Mariazellerbahn die „Tut gut“-Wanderwege im Pielachtal, und zwar in Kirchberg, Rabenstein und Frankenfels.

Mit der Waldviertel-Bahn geht’s zur Route in Gmünd. Mit der Schneebergbahn gelangen Naturliebhaber zur Strecke in Puchberg am Schneeberg und nach Waidhofen an der Ybbs fährt die Citybahn. Nach einem kurzen Fußmarsch vom Bahnhof zum Startpunkt des „Tut gut“-Wanderweges erreicht man Geras und Langau mit dem Reblaus-Express.

Wanderwege ideal für Familien

Landesrat Martin Eichtinger ruft auf: „Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Gemeinden entlang der Bahnstrecken der NÖ Bahnen diesen vorbildlichen Beispielen folgen und weitere „Tut gut“-Wanderwege direkt bei den Bahnhöfen starten.“ Landesrat Ludwig Schleritzko führte ergänzend dazu aus: „Wir bewegen uns mit dieser neuen Initiative nicht nur körperlich in der Natur, sondern auch klimafreundlich und nachhaltig mit unseren NÖ Bahnen.“

Dieses Wanderangebot sei auch für die Familien äußerst attraktiv. Geschäftsführerin Alexandra Pernsteiner-Kappl von der Initiative „Tut gut“ berichtete: „Im Zuge einer Umfrage gaben 48 Prozent der Befragten an, unsere Wanderwege gemeinsam mit der Familie zu nutzen. Mehr als ein Drittel der Wege sind kinderwagentauglich; fast 90 Prozent der Wege bieten mit einem Wanderwirt an der Strecke ideale Verpflegungsmöglichkeit an und mehr als die Hälfte der Wege kann mit einem Spielplatz punkten.“

Während der Pandemie wurde laut Statistik um 30 Prozent weniger Bewegung gemacht. Landesrat Martin Eichtinger: „Daher setzen wir die Schwerpunkte in den Bereichen Bewegung, gesunde Ernährung und mentale Gesundheit.“