Schülervertreter wurden neu gewählt. Pielachtalerin und St. Aegyder stehen an Spitze der Schülerunion. Neue Landesgeschäftsführerin ist Johanna Grassmann, Benjamin Koiser zum Obmann gewählt.

Von Gerhard Hackner. Erstellt am 18. September 2020 (03:47)
Mit über 97 Prozent der Stimmen wurden Benjamin Koiser und Johanna Grassmann an die Spitze der NÖ Schülerunion gewählt - sie eine Kirchberg-erin, er ist aus St. Aegyd.
Mathias Jaidl

Der Leitspruch von Johanna Grassmann lautet: Erfolg hat drei Buchstaben - „tun“. Mit toller Stimmenmehrheit von über 97 Prozent wurden Johanna Grassmann aus Kirchberg an der Pielach zur neuen Landesgeschäftsführerin und Benjamin Koiser aus St. Aegyd zum neuen Landesobmann der Schülerunion NÖ gewählt. Am Landestag in Baden haben sie ihre ehrenamtlichen Funktionen angenommen.

Die Beweggründe von Johanna Grassmann: „Ich war schon als Schulsprecherin in der Schüler- und ein Jahr in der Landesschülervertretung tätig. Seit vier Jahren bin ich bei der Schülerunion aktiv und konnte dabei viel lernen, ausprobieren, meine Stärken und Schwächen kennenlernen. Vieles davon möchte ich jetzt weiter geben.“

Vertreten werden primär die rund 140 Schulen der Sekundarstufe 2 (BMHS, AHS Oberstufe, Berufsschulen). Die Aufgaben der 20-Jährigen sind die Betreuung der Mitglieder, politische Termine, Organisation von Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und Abhaltung von Klausuren zur Verbesserung des Schulalltags.

Die wichtigsten Ansprechpartner der NÖ Schülerunion sind Landeshauptfrau Johann Mikl-Leitner sowie Christiane Teschl-Hofmeister als Landesrätin für Bildung und die NÖ Bildungsdirektion. Österreichweit ist die Schülerunion mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation und stellt derzeit alle 24 Mandate in der Landesschülervertretung sowie alle drei Schulsprecher.

"Es ist für alle schwierig, daher werden wir sehr flexibel sein.“

Zur Zukunft meint die Landesgeschäftsführerin: „Wir haben unser gesamtes Veranstaltungsjahr mit Covid-19 geplant, also online oder unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Es ist für alle schwierig, daher werden wir sehr flexibel sein.“ An Aktivitäten sind die Arbeit an den Schulstandorten, die Förderung von Lehrlingen und Berufsschülern, die Fort- und Weiterentwicklung bestehender Veranstaltungen geplant. Forderungen der Schülerunion sind etwa Politische Bildung und Medienkunde, digitaler Ausbau in den Schulen, Weiterbildung des Lehrpersonales im digitalen Bereich und schülerfreundliche Lösungen beim Ablauf des Schulbetriebes während der Pandemie.

Johanna Grassmanns Engagement passt auch zu ihrem beruflichen Ziel, eine Tätigkeit im internationalen Event- und Kongressmanagement. Ihre Eltern freuen sich natürlich über das tolle Ergebnis bei der Wahl, „aber ich glaube sie sind der Meinung, ich sollte meinen Fokus mehr auf das Studium und Zuhause legen“, schmunzelt Grassmann. .