Neue Schranken: Hofstettner Grünsbachkreuzung wird entschärft

Erstellt am 23. September 2022 | 05:16
Lesezeit: 2 Min
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Schranken und zusätzliche Lichtzeichen sollen mehr Sicherheit bringen.
Foto: Böhm
Der Eisenbahnübergang bekommt eine Schrankenanlage und weitere Lichtzeichen. Künftig könnte zudem eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B 39 gelten.
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Schon mehrfach krachte es an der Grünsbachkreuzung. Zuletzt kollidierte im Juli ein Auto beim Queren des Bahnübergangs mit der Himmelstreppe. Letztes Jahr starb eine Autofahrerin:

Am 9. September trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von den zuständigen Behörden, der Niederösterreich Bahnen, der Marktgemeinde und der Polizei vor Ort.

„Wir haben mit einem verkehrstechnischen Sachverständigen eine Verhandlung durchgeführt“, erklärt Josef Wanek, Leiter der Abteilung Verkehrsrecht des Amtes der NÖ Landesregierung. „Die Überprüfung ergab, dass eine höhere Absicherung als bisher notwendig ist.“

Laut Pressesprecherin Sandra Schardinger errichten die Niederösterreich Bahnen daher eine Schrankenanlage und zusätzliche Lichtzeichen auf beiden Seiten der Eisenbahnkreuzung. Dafür fallen die Pfeifsignale weg. Den Projektplan muss die Verkehrsgesellschaft bis zum 31. Oktober vorlegen.

Bürgermeister Arthur Rasch schätzt, dass die Lichtzeichen im November stehen könnten. Bei den Schrankenanlagen gebe es allerdings Lieferprobleme. Er hofft, dass die Maßnahmen „so schnell wie möglich“ kommen und will für die Sicherheit der Kreuzung noch einen Schritt weitergehen. Denn er erlebt, dass Autofahrerinnen und Autofahrer auf diesem Abschnitt mit 100 km/h über die B 39 brausen. Daher möchte er sich dafür einsetzen, dass dort künftig eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h gilt.

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