Von Rot zu Schwarz: Weinburger SP-Mandatar jetzt bei VP

Erstellt am 18. Mai 2022 | 05:23
Lesezeit: 2 Min
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Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner, Daniele Alessandro, Geschäftsführende Gemeinderätin Bettina Leputsch-Figl und Nationalratsabgeordneter Fritz Ofenauer sehen den Wechsel als Gewinn für die Volkspartei.
Foto: VP
Daniele Alessandro wechselt von Rot zu Schwarz. Seinen Sitz behält er.
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Im Weinburger Gemeinderat ändert sich zwar nichts an den Personen, sehr wohl aber an den Parteizugehörigkeiten. Der SP-Mandatar Daniele Alessandro wechselte zur Volkspartei.

Er sei unzufrieden damit gewesen, wie SP-Bürgermeister Peter Kalteis mit den Mitgliedern seiner Fraktion zusammenarbeitet. „Zusammenarbeit bedeutet für mich Reden auf Augenhöhe, Einbindung in Entscheidungsprozesse und der laufende Informationsaustausch. All das habe ich in den letzten Jahren vermisst.“

SP-Vorsitzender Vizebürgermeister Michael Strasser nimmt den Wechsel zur Kenntnis, aber: „Aufgrund seines Jobwechsels zum Lagerhaus hat Alessandro eigentlich im Herbst 2021 kundgetan, aus Zeitgründen in der Ortspolitik auszusteigen und uns gebeten, die Nachbesetzung seines Gemeinderatsmandates in die Wege zu leiten.“

Seinen Sitz im Gemeinderat behält Alessandro allerdings, nur unter neuer Flagge. Das ist aufgrund des Freien Mandats möglich.

Strasser und Bürgermeister Peter Kalteis bedauern, dass es nicht zu einem persönlichen Gespräch gekommen sei. Außerdem meint der Bürgermeister: „Es gilt zwar der Grundsatz des freien Mandates – das Wahlergebnis von elf Mandaten für die SPÖ, sieben für die ÖVP und einem für die FPÖ, bleibt allerdings erhalten!“

Aus der ÖVP kommen indes Glückwunschbekundungen von Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner und Bezirksparteiobmann Nationalratsabgeordnetem Fritz Ofenauer.

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