Zur Schafherde per App: Innovation von Rabensteiner Tierarzt

Mit der Versteigerungsapp „Viehworld“ des Tierarztes Wolfgang Schiessl können nun Schafe gehandelt werden.

Erstellt am 14. Januar 2022 | 05:35
Lesezeit: 1 Min
440_0008_8252948_mel52kilb_viehworld_schafe.jpg
Mit der App „Viehworld“ können nun auch Schafe gehandelt werden. Diese werden wie Rinder durch die Marken identifiziert.
Foto: Viehworld

Nicht mehr und nicht weniger als eine Revolution des Nutztierhandels soll die App „Viehworld“ des Rabensteiner Tierarztes Wolfgang Schiessl und des Purgstallers Florian Aspalter werden. Per Smartphone können Tiere versteigert werden, was Transportwege reduziert und bessere Bedingungen für die Tiere ermöglicht. Fotos, Videos und alle notwendigen Daten zu den Tieren erleichtern potenziellen Käufern die Auswahl. Durch das Erfordernis einer AMA-Kennung bei der Registrierung wird Missbrauch verhindert.

Anzeige

Erste Erweiterung nach Start mit Rindern

Vor gut zwei Monaten ging die App online (die NÖN berichtete). Waren es anfangs nur Rinder, die versteigert werden konnten, ist mit Schafen nun eine weitere Nutztierart hinzugekommen. „Die Möglichkeit, auch Schafe zu verkaufen, kommt gut an“, berichtet Schiessl im Gespräch mit der NÖN.

Dabei wird bald ein weiteres Feature hinzugefügt: die Möglichkeit, Gruppen oder ganze Herden von Schafen zu versteigern. „Wir bekommen sehr viel Feedback von Kunden, das uns zeigt, dass die App sehr gut ankommt. Dabei bekommen wir auch immer wieder Vorschläge. Wir beachten die Wünsche gerne und integrieren sie in die App“, erklärt Schiessl weiter.

Mittlerweile wurde die App rund 6.500 Mal heruntergeladen. „Das ist auf alle Fälle eine sehr positive Entwicklung. Wir sind sehr zufrieden mit den Zahlen“, sagt Schiessl. Und die positive Entwicklung soll sich weiterhin fortsetzen: Als nächste Tierart sollen laut dem Tierarzt bald Ziegen folgen. Danach will das Team mit der App den Nutztierhandel auch im benachbarten Deutschland zu revolutionieren.