30 Jahre Schullotsen: Eine Erfolgsgeschichte in Kirchberg/P.

Erstellt am 26. Juni 2022 | 04:04
Lesezeit: 2 Min
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Johann Scherner (l.) war 17 Jahre lang als Lotse und Koordinator tätig. Franz Wagner (r.) ist ihm im Vorjahr nachgefolgt.
Foto: Gerhard Hackner
Die Schulwegsicherung begann mit einem Einmannbetrieb. Heute zählt das Kirchberger Team 18 Personen.
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Was im Jahre 1992 mit einem Mann begann, hat sich zu einem Team mit 18 aktiven Damen und Herren entwickelt. Das ist die Erfolgsgeschichte der Schülerlotsen in der Gemeinde Kirchberg.

Franz Wagner, der jetzige Koordinator für den Lotsendienst: „Viele Schüler von damals werden sich noch zurückerinnern, wie Fritz Herzog im Jahr 1992 mit der Schulwegsicherung am Schutzweg auf der Bundesstraße B39 im Ortszentrum von Kirchberg begann.“

Trude Schnabl, die frühere Obfrau des Elternvereines, hatte ihn für diese Aufgabe gewinnen können und Herzog verrichtete damals täglich, pünktlich und gewissenhaft den Dienst zum Wohle der Kinder. Nach seinem Tod im Jahr 2004 wurde ein Neustart fällig.

Auf Initiative einiger Freiwilliger konnte der Gendarmerie-Pensionist Johann Scherner als Koordinator gefunden werden. Es gelang ihm, das Lotsenteam stetig zu vergrößern und einen fixen Dienstplan zu erstellen. Vom Kuratorium für Verkehrssicherheit besorgte der engagierte Lotsen-Chef alle Ausrüstungsgegenstände nach dem neuesten Stand.

Nach siebzehn Einsatzjahren beendete Johann Scherner im Vorjahr seine Tätigkeit und meinte: „Bei uns sind sogar der Pfarrer, der Bürgermeister, der Vize und einige Gemeinderäte im Einsatz.“

Als neuer Koordinator ist mit Franz Wagner ebenfalls ein früherer Polizist tätig. Er berichtet: „Wir haben ein tolles Team und einen großartigen Zusammenhalt. Die Verkehrssicherheit für die Kinder und Jugendlichen ist uns allen ein großes Anliegen“ Diese Woche lädt die Gemeinde zur Jubiläumsfeier ein.

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