Eine Rutsche in die Pielach? Viele Wünsche beim Kindergemeinderat

Erstellt am 19. Juni 2022 | 05:56
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Peter Kalteis, im Bild mit den Volksschülern und Lehrerin Heidi Becede, beim Kindergemeinderat. Er lauschte deren Anliegen.
Foto: Gemeinde Weinburg
Weinburger Volksschüler brachten dem Bürgermeister ihre Wünsche für Spielangebote vor.
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So jung hat der Gemeinderat schon lange nicht mehr ausgesehen. Bürgermeister Peter Kalteis empfing vor wenigen Tagen Weinburger Dritt- und Viertklassler der örtlichen Volksschule zum Kindergemeinderat.

„Wir führen diesen ganz besonderen Gemeinderat ein Mal im Jahr durch“, berichtet er dazu. Eine Initiative, die ihm als Ortschef sehr wichtig ist, denn er möchte vor allem den jüngsten Weinburgern mit deren Anliegen und Wünschen Gehör schenken.

„Es ist einfach erfrischend, mit Kindern zu arbeiten.“ peter Kalteis Bürgermeister

Ortschef Kalteis gab den Mädchen und Burschen aber zuvor einen ausgiebigen Überblick über die vielfältigen Aufgaben einer Gemeinde. Das Interesse war groß. „Ich stellte ihnen die Geografie des Ortes vor, ebenso unsere Katastralgemeinden“, schildert Kalteis. Und dann wurde die Sache „ernst“.

Los ging es mit der eingeschobenen Gemeinderatssitzung für die jungen Weinburger. Der Ablauf erfolgte wie bei den „Großen“. Die Sitzung wurde vom Bürgermeister mit der Glocke eingeleitet, dann konnten die Mädchen und Burschen ihre Ideen für ein noch lebenswerteres Weinburg einbringen.

Ein Schwerpunktthema, das den Kindern besonders am Herzen lag, war die Attraktivierung der Spielplätze. „Sie brachten ihre Vorschläge zu Spielgeräten ein. Ein besonderer Wunsch war eine Rutsche in die Pielach“, fasst er zusammen und verspricht: „Wir werden uns nun in Ruhe ansehen, welche Vorstellungen wir umsetzen können. Wir werden versuchen, wo es möglich ist, den Wünschen der Kinder nachzukommen.“

Immer ist das aber nicht so einfach, erklärte er den Jungmandataren, so wie bei der Rutsche in die Pielach. „Denn das bedarf einer Wasserrechtsverhandlung“, erzählte er. Einfacher umzusetzen sei da der Wunsch nach Tischen und Bänken am Spielplatz. Kalteis zieht zum Kindergemeinderat positive Bilanz: „Es ist einfach erfrischend, mit Kindern zu arbeiten.“

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