Heinz Trutschnig ist weltweit gefragt. Ausstellungen in Kalifornien und Zürich geplant. Auch für einen mit 50.000 Euro dotierten Kunstpreis ist Weinburger im Rennen.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 26. Juni 2019 (02:49)
Trutschnig
Die „Eidotterressource“ zeigt Trutschnig bei einer Ausstellung in Zürich. Er will damit die Menschen aufrütteln, schonender mit Ressourcen umzugehen.

Der Weinburger Surrealist Heinz Trutschnig ist gefragt, zumindest außerhalb von Österreich. „Ich bekomme Anfragen von diversen Galerien, Museen und Kunstmessen, aus Österreich sind die Anfragen spärlicher“, sagt der Künstler. Dennoch wird seine nächste Ausstellung in Neustift-Innermanzing beim „Freiträumen“ am 6. Juli stattfinden.

Dann zieht es ihn etwa nach Kalifornien. Dort zeigt er in Zusammenarbeit mit der Laguna Art Gallery und dem Laguna Art Museum einige Werke, darunter das bekannte Bild „Begierde“.

Zu einer Gemeinschaftsausstellung geht es auch in die Schweiz, zum Artbox.Project Zürich 1.0. Dort zeigt er das Bild Eidotterressource (siehe Foto). „Es soll ins Bewusstsein bringen, dass wir Menschen unsere Ressourcen nicht wahrnehmen und nicht mehr viel übrig ist. Wenn wir mit unseren Ressourcen vernünftig umgehen, könnten alle Menschen vom Reichtum des ewigen Eidotterflusses und des saftigen Apfels leben“, erklärt Trutschnig, der fordert „die Erde auf Händen zu tragen und ein Gleichgewicht zu halten.“

Mit seinen Bildern ist der Weinburger Künstler für den „Luxembourg Art Prize 2019“ nominiert. Dieser ist mit 50.000 Euro dotiert. „Ich würde mich freuen, wenn ich unter die Top Ten komme“, sagt Trutschnig.