Pielachtal-Stammgast eröffnete Ordination. Mit Wolfgang Mlekusch bietet einer der renommiertesten Gefäßmediziner seine Leistungen auch im STKZ Weinburg an.

Von Astrid Krizanic-Fallmann. Erstellt am 11. Februar 2015 (14:44)
NOEN, privat
Ein breites Spektrum an Herz-Kreislauf-Krankheiten behandelt Wolfgang Mlekusch nun auch in Weinburg.

Seit vielen Jahren ist Gefäßmediziner Wolfgang Mlekusch mit seiner Familie Wochenendgast im Pielachtal. „Mittlerweile zählen wir einige Pielachtaler zu unseren engsten Freunden“, schildert Mlekusch. Im Herbst entstand die Idee, neben der Arbeit in der Bundeshauptstadt auch im Dirndltal medizinisch tätig zu werden.

Ein passender Ort war schnell gefunden: Mit seiner Wahlarztordination im Sportwissenschaftlichen und Therapeutischen Kletterzentrum (STKZ) Weinburg kann er Synergien nutzen. „Sehr unterstützt wurde ich von Bürgermeister Peter Kalteis und von STKZ-Leiter Walter Hable“, betont der Mediziner.

Als Internist und einer der renommiertesten Gefäßmediziner umfassen seine Leistungen ein breites Spektrum der Herz-Kreislauf-Medizin. „Über viele Jahre an der Wiener Universitätsklinik habe ich eine fundierte Kompetenz auf dem Gebiet der Ultraschalldiagnostik erworben“, erklärt Mlekusch. „Jegliche Gefäß-Ultraschalluntersuchung kann ich anbieten, inklusive der Abklärung bei fraglicher Beinvenenthrombose oder Durchblutungsstörungen, wie auch Herzultraschall oder die Untersuchung eines Dialyse shunts.“

Mlekusch rät zu gesunder Lebensführung

Als Additivfacharzt für Angiologie führt er zudem konservative Therapien am Gefäßsektor durch. Dazu gehören Krampfadern: „Ich bin ein Verfechter der konservativen Venentherapie und der Meinung, dass lediglich ein geringer Anteil von Krampfadern auch tatsächlich mittels invasiver Therapie behandelt werden muss.“ Aber auch andere internistische Krankheitsbilder wie Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit und Fettstoffwechselstörungen behandelt Mlekusch regelmäßig.

Zur Vorbeugung rät der 42-jährige Familienvater grundsätzlich zu einer gesunden Lebensführung. „Neben einer ausgewogenen und kalorienbewussten Ernährung zählt der Verzicht auf Nikotin dazu, um sein Herz- und Gefäßrisiko günstig zu beeinflussen“, meint der Arzt. Regelmäßige Bewegung sei darüber hinaus wichtig, um auch „im höheren Alter noch ein akzeptables Leistungsniveau zu haben“. Und: „Der Blutdruck kann auch bei subjektiver Beschwerdefreiheit erhöht sein.“ Ab und zu diesen zu messen, wäre daher empfehlenswert.