Sanierung der Volksschule wird geplant. Allgemeinzustand und der Sanierungsbedarf der Volksschule Weinburg werden derzeit erhoben. Ziel ist eine Umsetzung im Frühjahr des kommenden Jahres.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 08. April 2021 (03:21)
Umweltgemeinderat David Lilek, Bürgermeister Peter Kalteis, Vize Michael Strasser, Amtsleiterin Gabriele Dobler, Direktorin Brunhilde Frühwirth sowie von der Firma Energy Changes Rupert Wychera, Baumeister Adalert Vesely und Gottfried Heineis.
Gemeinde Weinburg, Gemeinde Weinburg

Schon bei seiner Sitzung im Dezember beschloss der Gemeinderat, dass der Allgemeinzustand und der Sanierungsbedarf der Volksschule Weinburg zu erheben sei. Die Firma „Energy Changes“ wurde mit der Erstellung eines Sanierungskonzepts, dem Fördermanagement und der Totalunternehmerausschreibung beauftragt. Grund dafür ist die Komplexität einer Schulsanierung mit zahlreichen Gewerken und einer Vielzahl an Fördermöglichkeiten. Nun fanden erste Planungsgespräche statt.

„Für die Instandhaltung der Heizungstechnik des Volksschulgebäudes sind immer höhere Investitionen notwendig“, argumentiert Vizebürgermeister Michael Strasser. Für das 1986 gebaute Haus wurde bereits ein Energieausweis erstellt und mittels Heizungs-EKG der erforderliche Heizenergiebedarf erhoben. Diese Daten sollen als Entscheidungsgrundlage für die künftige Heizungsform dienen. Die Bautechniker empfehlen eine technische Sanierung. Geprüft wird außerdem der Einbau eines Liftes und einer Raumlüftung sowie ein Zubau. Um eine optimale Lernumgebung zu schaffen, ist auch Direktorin Brunhilde Frühwirth von Anfang an in die Planungsgespräche involviert.

„Für die Instandhaltung der Heizungstechnik des Volksschulgebäudes sind immer höhere Investitionen notwendig“

Ein besonderes Anliegen ist Strasser der Klimaschutz: „Wir wollen bei Gemeindeprojekten als Vorbild fungieren. So soll zum Beispiel das Schuldach aufgrund optimaler Ausrichtung, großflächig mit Photovoltaikanlage ausgestattet werden.“ Dabei rechnet er sogar mit einem Stromüberschuss. „Je nach Regelungen des Energieeffizienzgesetzes, das derzeit ausgearbeitet wird, ist dann vielleicht eine Weiterleitung und Verbrauch des Stromes innerhalb der gemeindeeigenen Gebäude möglich“, hofft Strasser.

Bürgermeister Peter Kalteis möchte darauf achten, dass die Kinder durch die Baumaßnahmen nicht gestört werden. „Wenn es technisch und wirtschaftlich umsetzbar ist, werden wir versuchen die Bauarbeiten möglichst so zu planen, dass der Schulbetrieb ungestört weiterlaufen kann“, sagt Kalteis.

Als nächste Schritte stehen die Erstellung eines Finanzierungsrahmens und die inhaltliche Festlegung der Sanierungsvarianten an. Im September 2021 soll die funktionale Ausschreibung fertig sein. „Geht alles nach Plan, soll im März 2022 mit der Sanierung begonnen werden“, zeigen sich die Gemeindevertreter motiviert.