Dorf der kurzen Wege: Neue Begehung für Lösung in Klangen

Erstellt am 23. Januar 2022 | 06:06
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8270274_pie03kurze_wege_c_gemeindeweinburg.jpg
Der Bahnhof Klangen soll besser für Fußgänger angebunden werden, da sind sich Bürgermeister Peter Kalteis und Vize Michael Strasser (v. r.) einig.
Foto: Gemeinde Weinburg
Gemeinde will bereits akkordierten Plan mit den NÖ Bahnen noch einmal besprechen und nach neuen Möglichkeiten suchen.
Werbung
Anzeige

Die Gemeinde Weinburg plant zahlreiche Verbesserungen für die Sicherheit in der Gemeinde, die NÖN berichtete:

Auch die Errichtung eines Gehsteiges und die bessere Anbindung des Bahnhofes Klangen sind ein Wunsch von Bürgermeister Peter Kalteis und Vize Michael Strasser. Dafür ist die Zusammenarbeit mit den NÖ Bahnen nötig.

Bereits im Juni haben die NÖ Bahnen mit einem Amtssachverständigen für Bahnbetrieb eine gute und für alle Seiten gangbare Lösung gefunden. „Diese sieht vor, dass ein Gehsteig zur bestehenden Eisenbahnkreuzung geführt wird und bis zu diesem Übergangspunkt entlang der Landesstraße ein Zaun errichtet wird, um hier für mehr Sicherheit zu sorgen“, erklärt Sprecherin Katharina Heider-Fischer. Diese Lösung ist auch für die Abteilung Straßenbau in Ordnung.

Die Gemeinde Weinburg hat jedoch andere Pläne.

TU-Studie „Potential Pielachtal“ als Grundlage

Geplant ist in der Katastralgemeinde Dietmannsdorf den Gehsteig aus der Ortsmitte von der Mariazellerstraße Richtung Buswartehäuschen (Bahnhof Klangen) und dann weiter Richtung Fußweg Klangen zu verlängern. „Weiters wäre eine direkte Fußgängeranbindung von Landesstraßenseite Höhe Lehargasse zum Bahnhof Weinburg aus Sicht des Amtssachverständigen empfehlenswert“, sagt Strasser.

Ziel sei es, auch für Bahnkunden, die zu Fuß zum Bahnhof gehen, einen möglichst kurzen und sicheren Zugangsweg zum Bahnhof Klangen zu realisieren. „Denn das steigert auch die Bereitschaft, das Auto stehen zu lassen“, ist Strasser überzeugt.

„Gemeinsam mit den NÖ Bahnen und der Straßenmeisterei wollen wir ein genehmigungsfähiges Ergebnis zu finden, das auch unseren Vorstellungen für die Nutzer entspricht“, fügt Bürgermeister Peter Kalteis hinzu.

Beide verweisen auf die Studie „Potential Pielachtal: Integrative Betrachtungen als Chance für neue räumliche Qualitäten entlang der Mariazellerbahn“ der TU Wien. „Da ich darin wissenschaftlich fundiert auch die Planung der kurzen Wege als sinnvolle Verkehrsplanung mit Lenkungseffekt gefunden habe, möchte ich das Beispiel Klangen der Arbeit nochmals als Argumentationsgrundlage verwenden“, sagt Strasser.

Werbung