60 Fledermäuse rasten in der Frankenfelser Nixhöhle

Während die Tiere schlafend auf den Frühling warten, wurden sie gezählt.

Erstellt am 05. Januar 2022 | 04:37
Lesezeit: 1 Min
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Expertin Kathi Bürger wie sie im Bereich der Märchenseen das Treiben der winzig kleinen Colembolen (Springschwänze) beobachtet. Diese Tierchen werden aufgrund ihrer Größe kaum von Höhlenbesuchern wahrgenommen, sie sind aber auch ein Bestandteil der Höhlenfauna.
Foto: Foto Tauber

Auf Veranlassung von Petra Scholze-Simmel besuchten Teilnehmer des Naturvermittler-Kurses die Nixhöhle.

Schon im Sommer war die Ferienbetreuung Frankenfels mit Renate Teubenbacher den Geheimnissen der Höhle auf der Spur: „Ich war erstaunt wie viel Wissen über die Höhle, besonders über die Fledermäuse, vorhanden war, denn einige der Jugendlichen kannten die Höhle bereits von einem früheren Besuch“, ist Höhlenführer Albin Tauber immer noch begeistert.

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Die nützlichen Fledermäuse befinden sich nun im lebensnotwendigen Winterschlaf und wollen nicht gestört werden.
Foto: Tauber

Im Winter ist die Nixhöhle, auch in normalen Jahren, für Besucher zum Schutz der Fledermäuse gesperrt. Einzige Ausnahme: die erforderlichen Fledermauszählungen, um einen Überblick über die Anzahl der überwinterten Exemplare und deren Art zu erhalten.

Dies geschieht einige wenige Male im Winterhalbjahr, an verschiedenen Tagen, unabhängig voneinander durch Arthur Vorderbrunner und Albin Tauber.

„Dadurch ist ein besserer Überblick über die Besiedelungsdichte gegeben. Bei der bisher letzten Fledermaus-Exkursion waren als Spezialistin Länderkoordinatorin für Niederösterreich, Katharina Bürger von der KFFÖ (Koordinationsstelle für Fledermausschutz und Forschung Österreichs) und Ernst Seidl, der wieder als Höhlenführer in der Nixhöhle tätig sein wird, vor Ort“, erklärt Tauber.

Es wurden 60 Exemplare verschiedener Arten festgestellt. Die überwiegende Anzahl sind Kleine Hufeisennasen, ebenso sind die Mopsfledermaus, das große Mausohr, die Wimperfledermaus und Fransenfledermaus in der Höhle präsent.

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