Lücken im Bauland werden geschlossen. Eine bodensparende Ortsentwicklung strebt die Gemeinde Kirchberg an. Dazu wurde ein weiteres Grundstück im Zentrum gekauft.

Von Gerhard Hackner. Erstellt am 31. Juli 2018 (04:54)
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Das ehemalige Tischlereigelände Frühwald wurde von der Gemeinde angekauft. Für die Zukunft stehen dort 4.200 Quadratmeter Baulandfläche für den großvolumigen Wohnbau zur Verfügung.

Als Bodenbündnisgemeinde setzt die Marktgemeinde Kirchberg darauf, Bauplatzlücken zu schließen und den Wohnbau im Ortszentrum zu verdichten. Mit dem Ankauf des ehemaligen Tischlereigeländes Frühwald in der Mariazeller Straße wurden weitere Baulandflächen für großvolumigen Wohnbau gesichert.

Der Ankauf wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Bürgermeister Anton Gonaus informiert: „Das Ziel unserer Entwicklungsstrategie ist, nach außen nur beschränkt zu wachsen, nach innen hin und im Ortszentrum jedoch zu verdichten und Bauland-Lücken zu schließen. Als Bodenbündnisgemeinde setzen wir diese Maßnahmen im Sinne einer bodensparenden Politik.“

Elf neue Wohneinheiten in Planung

Kurzfristig stehen ab Spätherbst des kommenden Jahres elf neue Wohneinheiten zur Verfügung. Diese Wohnhausanlage wird derzeit von der Heimat Österreich am Aubauerweg errichtet. Geplant ist auch die Errichtung einer Wohnhausanlage mit zwölf barrierefreien Wohneinheiten neben dem CASA-Pflegewohnhaus Kirchberg/Rabenstein in der Soisstraße. Dort soll auch ein Betreutes Wohnen möglich sein.

Die Gemeinde hat zusätzlich Vorsorge getroffen, dass in den kommenden Jahren Baugrund zur Weiterentwicklung im Ortszentrum zur Verfügung steht. Es sind dies die Schubertgründe im Ausmaß von 2.200 Quadratmetern beim Kreisverkehr in der Mariazeller Straße und ein Grundstück mit 800 Quadratmetern in der Bahnhofstraße. Kanal und Wasser sind dort jeweils an der Grundgrenze bereits vorhanden.