„Noch einmal die Mutter daheim besuchen". ASBÖ-Obmann Willi Vorlaufer erfüllte mit dem Samariterbund Krebskranken einen Herzenswunsch.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 04. März 2020 (19:26)

Der Obmann des ASBÖ Rabenstein, Willi Vorlaufer, absolvierte seine 5. Wunschfahrt des Samariterbundes. Bei diesem Angebot des ASBÖ werden Menschen, die nicht mehr mobil sind, Herzenswünsche erfüllt, so auch Herrn Karl Lechner aus Graz.

Der Steirer war an Krebs erkrankt. Der Fortschritt seiner Krankheit ging sehr schnell. „Ich möchte noch einmal meine Mutter daheim besuchen“, sagte dieser. Die ASBÖ-Wunschfahrt ermöglichte es: Das ASBÖ-Mobil mit Willi Vorlaufer rückte von Wien nach Graz aus, holte Karl Lechner von der Palliativstation ab und fuhr ihn ans Ziel seiner Träume, sein Elternhaus in Bad Hofgastein. Hier traf er auf seine 88-jährige Mutter, die selbst aufgrund ihres Alters nicht mehr transportfähig war. „Im Kreise seiner Liebsten verbrachte er einen gemütlichen Nachmittag. Mutter und Sohn konnten sich noch einmal innig umarmen und verabschieden“, ist Vorlaufer glücklich, ehrenamtlich wieder einem Menschen eine Freude bereitet zu haben. Karl Lechner ist wenige Tage später verstorben.