Kirchberger Gemeinderat beschloss Leitbild

Kirchberg will Pielachtaler Kulturhauptstadt werden. Elektronischer Akt kommt.

Erstellt am 07. Oktober 2021 | 04:56
Gemeinderat
Symbolbild
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Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass der Elektronische Akt (ELAK) im kommenden Jahr in der Gemeindeverwaltung von Kirchberg eingeführt wird. Ebenso wurden das Leitbild und der Maßnahmenkatalog für das Zukunftsbild beschlossen.

Amtsleiter-Stellvertreter Bernhard Zöchbauer informierte über das papierlose Büro, dass in der Gemeindestube von Kirchberg in den Jahren 2022 bis 2024 eingeführt werden soll. Er berichtete: „Über eine Schnittstelle werden alle Programme wie der Posteingang, das Bau- und Meldeamt, die Finanzverwaltung und das Standesamt miteinander verbunden. Alle Eingänge und Akte werden künftig gescannt.“ Die einmaligen Kosten der Firma Gemdat, mit der es jetzt schon eine starke Kooperation gibt, belaufen sich auf rund 19.000 Euro. Dazu kommen jährliche Lizenzgebühren für die einzelnen Programme. Bürgermeister Franz Singer erklärte: „Beim ersten Umsetzungsschritt werden alle neuen Akte eingescannt. In der Folge möchten wir auch die älteren Akte scannen, um das digitale Amt vollständig umzusetzen.“

Beim Zukunftsbild für die Kommune wurden vom Gemeinderat das Leitbild, der Maßnahmenkatalog und die Strategischen Ziele einvernehmlich fixiert. Bürgermeister Franz Singer betonte: „Die Vision ist, dass Kirchberg ,Ein guter Platz zum Leben‘ und das ‚Herz im Pielachtal‘ bleibt und forciert.“ Schwerpunkte sind: Kirchberg als attraktiven Wohnort zu erhalten, Kirchberg wird energieautark und ressourcenschonend, Trinkwasser und Wasser, Kirchberg wird Kulturhauptstadt im Pielachtal, Ortskern wird lebendig, barrierefrei und als Handels- und Arbeitsort sowie generationenübergreifend gestaltet, Kirchberg deckt die sozialen Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen ab. Dazu wurde zudem ein Maßnahmen- und Finanzplan für Projekte bis zum Jahre 2023 erarbeitet.