Purkersdorfer Fest „lockte die Menschen aus den Löchern“

Erstellt am 10. Mai 2022 | 06:06
Lesezeit: 3 Min
Heuer jährt sich die Stadterhebung Purkersdorfs zum 55. Mal. Das wurde mit Festakt, Rahmenprogramm und viel Musik gefeiert.
Werbung

Vor 55 Jahren, im Jahr 1967, wurde Purkersdorf zur Stadt ernannt. Anlässlich des Jubiläums feierte die Gemeinde ein großes Fest. Für Bürgermeister Stefan Steinbichler war es ein willkommener Anlass, „die Menschen aus ihren Löchern zu locken“. Rund 700 Bürgerinnen und Bürger folgten seiner Einladung.

Auch japanischer Botschafter kam zum Fest

Zum feierlichen Festakt kamen die Bürgermeister aus den Partnerstädten Bad Säckingen und Göstling an der Ybbs, Alexander Guhl und Friedrich Fahrnberger. Außerdem nahm seine Exzellenz, der japanische Botschafter Akira Mizutani, am Fest teil. Steinbichler hob hervor, wie wichtig es gerade in Zeiten wie diesen sei, die Partnerschaften zu anderen Städten und Kulturen zu pflegen.

SPÖ-Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig lobte die medizinische Versorgung und das große Engagement bei den Test- sowie Impfstraßen. Außerdem zeigte sie sich beeindruckt von der Anzahl der Vereine: „Ich bin überzeugt, eine Gemeinde ist nur dann gesund, wenn man sich für etwas engagiert.“

Große Bedeutung als Schulstadt

ÖVP-Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betonte die Bedeutung als Bildungsstandort. Das Land ziehe Purkersdorf oft für Pilotprojekte oder als Vorzeigebeispiel heran, etwa bei der Sommerschule und der Integration ukrainischer Kinder ins Schulsystem.

Durch die Veranstaltung führte Kabarettist Gerold Rudle mit viel Humor. Zwischen den Redebeiträgen spielte der Purkersdorfer Musiker und Komponist Clemens Schaller mit seiner Band jazzige Versionen der Stadthymnen. Beim Song „Purkersdorf, i hab di gern“ sowie bei der Niederösterreich-Hymne unterstützten ihn zudem die Sängerinnen Marvie Pfeifer und „Starmania“-Teilnehmerin Nastja Isabella Zahour.

Rundherum gab es ein buntes Rahmenprogramm: Im Schlosspark spielte die Stadtkapelle beim Frühschoppen auf. Ein gut besuchtes Figurentheater unterhielt die Kleinsten. Auch das Stadtmuseum öffnete seine Pforten. Außerdem drehte sich beim Stand von Naturpark, Bieno und Stadtbibliothek alles ums Thema „Bienen“. Nur die Fahrten mit der historischen Postkutsche mussten ausfallen. Zu groß war die Sorge um das kostbare Relikt.

Werbung