Nikolaus-Besuch fällt in der Region Purkersdorf nicht aus

Samariterbund fertigt Videos an. In Gablitz wird ein Nikolaus durch den Ort spazieren.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 05:07
Lesezeit: 2 Min
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Samariterbund-Obmann Christian Hiel besucht heuer 30 Kinder als virtueller und dennoch sehr persönlicher Nikolaus.
Foto: privat

Es ist beliebte Tradition beim Samariterbund Purkersdorf, die Kinder der Region rund um den 6. Dezember persönlich zu besuchen. In Corona-Zeiten ist dies leider nicht möglich, aber der Samariterbund ließ sich etwas einfallen: Im Vorjahr hatten sich erstmals ein paar findige Sanitäter-Krampusse zusammengesetzt und es dem Nikolaus virtuell ermöglicht, doch noch zu den Kindern zu kommen.

„Viele Eltern haben sich zeitgerecht angemeldet, die Slots waren dennoch rasch zu.“ Samariterbund-Obmann Christian Hiel freut sich über den Erfolg der diesjährigen Aktion

Aufbauend auf diese Erfahrung beglückt Samariterbund-Obmann Christian Hiel auch heuer wieder 30 Kinder mit 30 persönlichen Geschichten, die in 30 individuellen Videos mit dem Nikolaus gedreht wurden. „Viele Eltern haben sich zeitgerecht angemeldet, die Slots waren dennoch rasch zu“, so Hiel im Gespräch mit der NÖN.

Vergangene Woche war der Samariterbund-Nikolo bereits eifrig in der Produktionsphase der Videos, die ab 4. Dezember den Eltern zugestellt werden. Die sehr persönliche Botschaft für ihre Kinder ist dann mittels Link und Pin-Code abrufbar und kann als Erinnerung auch heruntergeladen werden.

Eltern halfen bei persönlicher Botschaft

„Ich habe im Vorfeld mit allen Eltern telefoniert und sie beispielsweise nach Lieblingstieren oder Anekdoten aus dem Leben der Kinder gefragt, die einfach nur der Nikolo wissen kann“, freut sich Christian Hiel selbst darüber, den Familien solcherart besondere Freude bereiten zu können.

Meist bekommt er bereits mit der Anmeldung eine Grundinformation von den Eltern und spricht sich danach noch näher mit ihnen ab. „Darum herum baue ich dann lustige und sehr persönliche Geschichten“, so der Vater eines erwachsenen Sohnes, der passenderweise Nicolas heißt und dem er in Kindheitstagen besonders gerne die Geschichte vom Heiligen Nikolaus von Myra erzählte.

Auch in Mauerbach hat sich die Gemeinde entschieden, den Nikolaus heuer wieder virtuell kommen zu lassen. Kinder können für den Heiligen Bilder malen. Dieser bringt dann am 5. Dezember kontaktlos seine Sackerl und spricht um 15 Uhr via Video zu den Kindern - die NÖN berichtete:

Auf ein persönliches Treffen mit dem Nikolaus können sich die Gablitzer Kinder freuen: Der Verein „d’Wienerwoid Teif’ln“ wird – wie im Vorjahr – einen längeren Spaziergang durch den Ort machen und die Geschenke am 4. und 5. Dezember den Familien übergeben.

„Die Menschen waren im vergangenen Jahr wahnsinnig diszipliniert“, erzählt Obmann Roland Schießl, wieso der Verein den Spaziergang heuer wiederholt. Die Familien hatten auf der Straße auf den Nikolaus gewartet und seien anschließend wieder in ihre Häuser gegangen. „Da gab es keine großen Gruppen“, so Obmann Roland Schießl.

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