Wolfsgrabens Grünen-Chefin ist zurückgetreten. Kerstin Schneiderbauer legte mit Jahresende all ihre politischen Funktionen zurück.

Von Markus Huebmer. Erstellt am 11. Januar 2021 (20:19)
Das freigewordene Mandat wird Michaela Amstötter besetzen.
Grüne Wolfsgraben

Kerstin Schneiderbauer stand den Grünen Wolfsgraben vor, sowohl berufliche als auch private Gründe hätten sie dazu bewogen aufzuhören, so Schneiderbauer.

Unter ihrem Vorsitz im Ausschuss für Umwelt und Energie wurde in Wolfsgraben die gesamte Ortsbeleuchtung auf stromsparende LED-Leuchten umgestellt, was unter vielen anderen Projekten wohl als ihr wichtigster Erfolg zu werten ist. Die Grünen Wolfsgraben errangen ihr bestes Wahlergebnis seit Bestehen und die Ausweitung auf vier Mandate im Gemeinderat bei der Gemeinderatswahl im Jänner 2020 mit ihr als Spitzenkandidatin.

Michael Schinwald arbeitet bereits seit einigen Jahren bei den Grünen in Wolfsgraben mit und ist seit der Wahl im Gemeinderat, er übernimmt neben der politischen Leitung der Grünen Wolfsgraben auch die Position im Gemeindevorstand, sowie den Vorsitz im Ausschuss für Umwelt und Energie.

Das frei werdende Mandat geht an Michaela Amstötter. Amstötter, ebenfalls langjähriges Mitglied der Grünen Wolfsgraben, wird in Zukunft die Agenden der Grünen in Sachen Volksschule, Familie, Soziales und Sport sowie Kultur, Wirtschaft und Dorferneuerung vertreten.

„Ich freue mich, dass eine junge und kompetente Frau meine Nachfolge im Gemeinderat antritt“, freut sich Schneiderbauer, „und Michael Schinwald, im Zivilberuf Pilot, wird die Grünen Wolfsgraben sicher in neue Höhen fliegen!“