Tschellnig: „Auf Wunsch lasse ich Hüllen fallen“. In einer Multi-Media Show berichtet Tschellnig von atemberaubendem Abenteuer am Fuße des Kilimandscharo.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 10. Februar 2019 (19:28)
Ernst Jauck
Helmut Tschellnig, wie er leibt und lebt, bei einem Extremlauf in Purkersdorf im Vorjahr. Doch sein wirklicher Höhepunkt war beim Kilimandscharo-Stage-Run.

„Jetzt bin ich wieder vollständig“, sagt Extremsportler, Buchautor und Kabaretteur Helmut Tschellnig. Gemeint ist damit eine stolze Sammlung von Tattoos auf seinem Rücken. Die Logos jedes Extrem-Laufes, den Tschellnig erfolgreich absolviert hat, sind dort verewigt. Zuletzt wurde die Sammlung durch den Kilimandscharo-Stage-Run ergänzt. Und genau davon will Tschellnig im Zuge eines Benefizabends in Gablitz erzählen.

270 Kilometer galt es zu absolvieren, das Ganze verfeinert mit 22.000 Höhenmetern. „Wir haben auf der Hochebene Tansanias den höchsten Berg Afrikas umrundet und sind dabei nie unter 2.000 Meter Seehöhe gekommen“, schildert Tschellnig. Dabei hat er allerhand erlebt. Angefangen von waghalsigen Auf- und Abstiegen über Begegnungen mit der Wildnis bis hin zur Überwindung des eigenen Körpers.

"Ich bin in den letzten Jahren auf der Sonnenseite gelandet"

Und für das Ausbildungszentrum Dorothea will er bei diesem Auftritt sogar sein letztes Hemd geben. „Wenn jemand meine Tattoos sehen will, dann lasse ich auch die Hüllen fallen“, scherzt Tschellnig.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht behinderte Kinder und Jugendliche in den Arbeitsprozess zu integrieren. Die Einnahmen gehen also an einen guten Zweck: „Ich bin in den letzten Jahren wirklich auf der Sonnenseite des Lebens gelandet und es wird jetzt Zeit etwas zurückzugeben“, so Tschellnig über seinen Antrieb Gutes zu tun.

Beginn ist am Mittwoch, 13. Februar, um 19 Uhr am Gemeindeamt Gablitz. Der Eintritt beträgt 10 Euro.