„Ostinato“: Besser geht’s einfach nicht. Seit vier Jahrzehnten ist „Ostinato“ das österreichische Aushängeschild für Funk- und Jazzrock-Grooves. In der Bühne in Purkersdorf gastierten sie nun bereits zum zweiten Mal.

Von Ernst Jauck. Erstellt am 07. Oktober 2018 (11:52)

Ein exzellentes Konzert, in einer Qualität, die Vergleiche mit „Tower of Power“ oder „Chicago“ absolut nicht scheuen braucht.

Allein der Rhythmusgruppe um Tommy Böröcz, Andi Steirer und Robert Riegler, spielt in einer eigenen Liga. Rens Newland, Komponist und Arrangeur und meist Taktgeber der Stücke umgeben von fetzigen Bläserphrasen, punktgenau gesetzt von Christian Maurer, Andi See und H.M. Schaffer. Der Keyboarder Martin Wöss, rundet das Soundspektakel mit malerischen Synthsounds ab und bildet das musikalische Sahnehäubchen.

Fast zwei Stunden spielt die Band unglaubliche Arrangements, gefinkelte Funk-Stückerl, dazwischen Reggae, gespickt mit Grooves, die es so in Österreich kein zweites Mal gibt.

Ein musikalisch perfektes, extrem hochwertiges Konzert, dargeboten von den Besten der Besten.

Ein paar Plätze blieben in der Bühne noch frei, eigentlich unverständlich, bei so einem Konzert.