Sprayen als Kunstwerkzeug in Purkersdorf. Der Künstler Anselm Reiter wird eine Betonwand mit Motiven aus Purkersdorfs Partnerstädten verzieren.

Von Marlene Trenker. Erstellt am 28. August 2019 (05:52)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Bald legt Anselm Reiter los und bringt wieder etwas Farbe in das Purkersdorfer Ortszentrum. 
Bald legt Anselm Reiter los und bringt wieder etwas Farbe in das Purkersdorfer Ortszentrum. 
Elise Madl

Kahle und leere Betonwände sind nicht schön anzusehen. Sprayer verzieren oft diese Wände. Das Problem nur, meist ist es nicht legal, sondern Sachbeschädigung. Die eine Seite wird begrünt, auf der anderen Seite der bald fertigen ÖBB-Baustelle wird ein Kunstwerk entstehen. Verantwortlich dafür ist der Purkersdorfer Künstler Anselm Reiter.

Wie das Kunstwerk aussehen soll, hat er schon vor Augen. Die Wand soll besprayt werden, und dabei sollen alle Elemente, die Purkersdorf und seine Partnerstädte ausmachen, zum Vorschein kommen.

„Die jeweiligen Elemente der einzelnen Partnerstädte sollen dabei auf der Wand ineinander fließen.“ Anselm Reiter

„Die jeweiligen Elemente der einzelnen Partnerstädte sollen dabei auf der Wand ineinanderfließen“, erzählt Anselm Reiter über sein Projekt.

Das Meer von Sanary sur Mer soll dabei in den Rhein Bad Säckingens fließen, und der Purkersdorfer Wald soll sich mit dem Hochkar in Göstling verbinden. Verwendet werden dafür besondere Spezialfarben. „Dabei handelt es sich um einen Wasserlack, der naturverträglich ist“, verrät Anselm Reiter.

Wann genau das Kunstwerk entstehen soll, ist noch nicht ganz klar. „Bei der Größe dieser Wand werde ich wahrscheinlich drei bis vier Tage brauchen“, so Reiter. Darüber kommt eine Spruchwand mit den Namen der einzelnen Purkersdorfer Partnerstädte.