Die Wiener Tagebücher. VERNISSAGE / Die akademische Malerin Valentina Wecerka zeigt bis 23. April typische Motive aus Wien in der Neuen Stadtgalerie.

Erstellt am 29. März 2011 (12:28)
Vizebürgermeister Dr. Christian Matzka (rechts) eröffnete die Ausstellung von Valentina Wecerka in der Neuen Stadtgalerie Purkersdorf. Links im Bild: Galerist Georg Klenovsky.WEIGL
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VON BURKHARD WEIGL

PURKERSDORF / Die Diplomarbeiten der Attersee-Schülerin Valentina Wecerka waren im MUMOK zu sehen, ihre Tapisserien im Künstlerhaus. Die erste Tranche ihrer „Wiener Tagebücher“ stellte die 1973 in Burgas (Bulgarien) geborene Künstlerin im Wiener Wittgensteinhaus aus.

Für Galerist Georg Klenovsky war es daher eine besondere Ehre, dass sich „Val“ Wecerka dazu überreden ließ, den zweiten Teil ihrer gemalten Wien-Tagebücher in der kleinen Purkersdorfer Stadtgalerie zu präsentieren.

„Die Künstlerin entwickelte für diesen Werkzyklus eine neue Technik“, erklärte Maria Klenovsky: „Das Motiv wird zuerst fotografiert und auf eine Schablone übertragen. Danach wird es mit Tusche auf Leinwand herausgearbeitet. Alle Motive sind subjektive Findungen.“ Vom Parlament, das Cafe Hawelka, die Dorotheergasse, Bräunerstraße und Grünangerstraße sind viele bekannte Wiener Plätze zu sehen. Val Wecerka studierte zunächst am Kunstgymnasium Sliven in Bulgarien, danach am College für Mode und Bekleidungstechnik in Wien und von 1995 bis 2001 Malerei, Graphik und Tapisserie auf der Hochschule für angewandte Kunst.