Bauprojekt in Mauerbach sorgt für Aufregung. In der Sitzung des Gemeinderates sorgte ein mögliches Bauprojekt eines Immobilienunternehmens für Aufregung.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 16. Oktober 2020 (03:31)
Symbolbild
Shutterstock/Denis Kuvaev

Ein mögliches Wohnbauprojekt des Wiener Immobilienunternehmen Rustler auf einem Grundstück neben den Flair-Bauten an der Allhangstraße sorgte in der vergangenen Sitzung des Mauerbacher Gemeinderates für Diskussionen. Laut Anfrage von SP-Gemeinderat Wolfgang Beran gibt es vonseiten des Unternehmens bereits konkrete Pläne: Auf dem rund 16.000 Quadratmeter großen Grundstück sollen 68 Einfamilien- und Reihenhäuser geplant werden, heißt es zudem auf der Homepage von Rustler Immobilien. VP-Bürgermeister Peter Buchner weiß von etwaigen Plänen nichts. Der Grund, der als Bauland gewidmet ist, sei kein Gemeindegrund, sondern ein privater. Buchner selbst habe erst aus der Zeitung von dem Verkauf erfahren. Seitens des Projektbetreibers wurden bisher keine Unterlagen eingereicht. Somit ist auch nichts in Prüfung und kann es auch keine Baubewilligung dafür geben, erklärt Buchner und fügt hinzu: „Es hat auch noch keine Gespräche gegeben“.

Auch VP-Fraktionsobmann Matthias Pilter meldet sich diesbezüglich nachträglich zu Wort. „Wenn man sich mit den baulichen Möglichkeiten beschäftigt, sollte rasch klar werden, dass das seitens des Immobilienunternehmen skizzierte nie in dieser Größe umsetzbar ist. Bleiben wir daher seriös, Kollege Beran und lassen wir die Verunsicherung der Bevölkerung“, fordert Pilter.

„Es hat noch keine Gespräche mit dem Immobilienunternehmen gegeben.“ Bürgermeister Peter Buchner über ein mögliches Wohnbauprojekt

Auch hinsichtlich der Anschaffung des Hilfeleistungsfahrzeugs 3 der FF Mauerbach gab es kurze Diskussionen. Rund 370.000 Euro soll die Gemeinde zur Verfügung stellen, 2022 soll das Fahrzeug der Marke MAN angeschafft werden. Bezüglich der Marke äußerte Michael Felzmann von den Grünen Bedenken. „MAN baut Stellen ab und schließt das Werk. Sollten wir da nicht eine andere Firma in Erwägung ziehen?“. Auch Beran sieht bei dem Ankauf ein mögliches Risiko. „Können wir sicher sein, dass das Auto dann auch wirklich geliefert wird?“ Buchner entgegnet: „MAN hat mehrere Standorte in Österreich. Ich glaube, dass wir da in erste Linie auf die Qualität schauen sollten.“