Mary Vebber: Von Miami nach Purkersdorf. Mary Vebber schuf in den USA ihr eigenes Business. Jetzt hat sie eine Maßschneiderei.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. August 2020 (04:04)
Martina Reuter traf Mary Vebber in ihrer Schneiderei am Rande von Hietzing.
Reuter

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NÖN-Styleexpertin Martina Reuter tauchte in die heimische Modeszene ein und traf Mary Vebber. Die fesche Blondine kam aus Salzburg über Chicago und Miami nach Purkersdorf. Nicht gerade der schnellste Weg.

„Seit neun Jahren lebe ich mit meiner Familie in Purkersdorf, eigentlich komme ich aus Hallein. Ich war aber zwölf Jahre in den USA, zuerst als Au-pair und dann als Modedesignerin. Es war ganz schon mutig als Österreicherin die Modewelt in Miami zu erobern“, lacht Mary.

„Meine Models rekelten sich auf den Bars, jedoch hat man dort mehr Erfolg mit Bikinis und coolen Baseball Caps.“Mary Vebber

Die Geschäftsfrau ist gelernte Schneiderin mit top Abschlüssen und hat aus ihrem Modefaible ihr Business gemacht. „Ich dachte mir, Miami ist der perfekte Ort, leider war es sehr hart. Ich habe es zwar geschafft in Clubs und Discos fünf Jahre lang richtig coole Modeschauen zu machen, meine Models rekelten sich auf den Bars, jedoch hat man dort mehr Erfolg mit Bikinis und coolen Baseball Caps“, so die Mama eines zehnjährigen Sohnes. Heute führt sie sehr erfolgreich eine Schneiderei am Rande von Hietzing. Ihr Laden „Mary“ ist extrem gut besucht.

Während des Interviews kommen laufen Kunden rein. Maßschneiderei, Änderungen und ein kleiner Shop sind ihr Traum. „Ich bin superhappy, dass es gut läuft. Ich arbeite hier alleine, habe eine super Kundschaft, die es sehr schätzt, alles Made by me zu bekommen“ schwärmt Mary. „Made in Austria“ boomt, die Schneiderin arbeitet ausschließlich mit Biostoffen und „Fairtrade Materialien“.

„Mir ist es sehr wichtig, dass meine Kunden wissen, woher die Stoffe kommen. Bei mir gibt es noch eine intensive Betreuung“, erklärt die Geschäftsfrau.