Gerald Pichowetz: Nie ohne seine Hosenträger. Schauspieler Gerald Pichowetz verrät, warum er manche Hosen dreimal kauft.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Februar 2020 (04:00)
NÖN-Style-Expertin Martina Reuter traf Schauspieler Gerald Pichowetz zum Fashion-Talk.
Reuter

NÖN-Style-Expertin Martina Reuter traf in Purkersdorf Kultschauspieler Gerald Pichowetz zum Modeaustausch. „Du ladest mich ein? Das freut mich aber“, waren die ersten Worte von Gerald. Schwarzer Anzug, rotes Shirt, blaue Hosenträger und jede Menge Schmäh trafen auf Modeexpertise. „Ich bin seit vielen Jahren als Schauspieler tätig, im TV und im Theater. Ich führe sehr erfolgreich das Gloria-theater in Wien, da habe ich einen riesigen Fundus, wo ich gerne in Kostüme schlüpfe. Wie du siehst, habe ich nicht die einfachste Figur. Ich habe ordentlich abgenommen, da ist es nicht leicht, immer die passenden Outfits zu haben. Zum Glück habe ich durch meine Jobs viele Kostümbildnerinnen, die mir gerne zur Seite stehen mit meinen Outfits“, so Gerald.

Durch seine Kultrolle in „Kaisermühlen Blues“ als „5er“ wird er oft darauf angesprochen. „Die Rolle meines Lebens“, lacht er, „noch heut‘ sprechen mich Leute darauf an, ständig gibt es die Serie als Wiederholung im Fernsehen. Damals waren bunte Polohemden und hochgeschnittene Jeans angesagt. Privat ziehe ich nicht gerne große Muster an, ich bin selbst groß genug. Lieber einfarbig, aber auf eines kann ich nicht verzichten: Hosenträger. Die habe ich in vielen Farben“, outet sich Pichowetz. Sein Style ist sehr klassisch. Anzüge, Polohemden, Socken, Schuhe – alles ist aufeinander abgestimmt. „Man glaubt es kaum, aber ich bin ein sehr ordentlicher Typ. Bei mir ist alles geordnet, ich schlafe zum Beispiel immer nur in reinweißer Bettwäsche und dort am liebsten nackt. Jetzt weißt du fast alles über mich“, lacht Gerald.

Viel Geld für Mode gibt er nicht aus, wenn eine Hose passt, gibt es davon gerne auch mal zwei bis drei. Bei Dessous macht er das Geldbörserl auch schon mal locker. „Für meine Frau kaufe ich gerne Dessous ein, die dürfen auch mal teurer sein. Ich weiß doch, was sich Frauen wünschen“, lacht er charmant. Im Moment steht Gerald wieder auf der Bühne, neue Stücke werden geprobt, das Jahr hat gerade angefangen. „In Niederösterreich bin ich sehr oft, durch die vielen Sommertheater. In Purkersdorf bin ich auch sehr gerne“, schwärmt Gerald.