„Jedermann“ Cornelius Obonya mag es klassisch. Cornelius Obonya verriet, was er gerne trägt und, dass er seine Frau gerne zum Shoppen begleitet.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. Mai 2020 (04:00)
Mit Sicherheitsabstand fand der Fashiontalk zwischen Cornelius Obonya und NÖN-Style-Expertin Martina Reuter im Purkersdorfer Illuminati-Studio statt.
Reuter

Mit Sicherheitsabstand traf NÖN-Style-Expertin Martina Reuter den gefeierten Burgschauspieler Cornelius Obonya im Illuminati Studio in Purkersdorf zum Fashiontalk.

Intervieweinladungen zum Thema Mode bekommt er eher selten, verriet er Martina Reuter gleich zu Beginn des Gesprächs. Eher geht es um Bühne, Rollen oder Texte lernen. Viel zu tun hat er derzeit aufgrund der Coronasituation nicht. „Wir Schauspieler merken die Krise natürlich sehr. Ich genieße jedoch die Zeit zuhause mit meiner Familie. Das kommt nämlich gar nicht so oft vor, wenn ich spiele“, erzählt Cornelius Obonya.

Seit vielen Jahren ist er einer der Top-Schauspieler des Landes, vier Jahre lang hat er den „Jedermann“ auf dem Salzburger Domplatz gespielt, aber noch viele tausend andere Rollen hat er übernommen. „Ich liebe die Bühne, schlüpfe sehr gerne in die aufwendigen und historischen Kostüme hinein. Das ist oft wie ein Work-Out, denn die Outfits können sehr schwer sein. Das ist dann wie Sport für mich, wenn ich darin spiele“, meint Obonya.

Schauspieler kauft Mode vom Set

Privat mag er es klassisch sportlich. Diesen Look trägt er seit Jahren. „Ich liebe coole Jeans, Shirts mit Sakko und coole Sneakers“, berichtet er. Farbtechnisch ist er allerdings zurückhaltend – Obonya bevorzugt Blau, Grau oder Schwarz anstatt knalliger Outfits. Manchmal kommt es auch vor, dass er nach einer Produktion seine Kostüme kauft. „Die sitzen nach Maß und sind oft Mode-Klassiker, wie zum Beispiel ein Smoking“, sagt der Schauspieler.

Etwas Außergewöhnliches verriet er der NÖN-Style-Expertin auch: „Ich kaufe gerne ein, begleite meine Frau auch sehr gerne beim Shoppen. Ich bin vielleicht untypisch Mann, was das angeht, aber ich finde, ich bin die perfekte Einkaufbegleitung“, lacht der gebürtige Wiener.

Auffallend ist die sehr höfliche Art von Cornelius Obonya – fast schon nach der alten Wiener Schule. „In unserer Branche ist man schnell per Du – ich mag das nicht, denn ich weiß ja im Vorfeld nicht, ob mich mich mein Gegenüber sympathisch findet“, lacht der Schauspieler und setzt nach: „Wenn man schon per Du ist, ärgert man sich vielleicht danach“, meint er.

Wo er recht hat, hat er recht, ist auch die NÖN-Style-Expertin überzeugt und ist sich sicher: „Gentleman gibt es nur noch sehr wenige – Cornelius Obonya zählt mit Sicherheit dazu.“