Philipp Jelinek: „Ich bin ein Schuhfreak“. Moderator Philipp Jelinek traf Style-Expertin Martina Reuter und erzählte, wieso er lieber in Boutiquen einkauft als online und warum tägliche Bewegung wichtig ist.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. Januar 2021 (03:45)
NÖN-Style-Expertin Martina Reuter sprach mit Philipp Jelinek über seinen Stil und sein sportliches Leben.
Reuter

NÖN-Style-Expertin Martina Reuter traf zum Fashiontalk den Vorturner der Nation Philipp Jelinek, der seit März 2020 eine steile Karriere hingelegt hat. Nach vielen kleinen TV-Produktionen und Moderationen hat sich Philipp – besser bekannt als „Fit mit Philipp“ – in Österreich einen Namen gemacht.

„Die Geschichte ist ganz einfach: Wie der erste Lockdown kam, dachte ich mir, es ist wichtig, dass sich die Menschen weiter bewegen. Wir haben außerdem eine Verantwortung gegenüber unseren Zusehern in der zweiten Lebenshälfte. Die Idee habe ich ORF2-Channel-Manager Alexander Hofer gesendet, und zwei Wochen später gab es das erste TV-Turnen mit mir“, erzählt Philipp und ergänzt: „Ich treibe schon immer Sport, meine Mutter hat mich mit sechs Jahren schon in Schwimmkurse gesteckt, da ich immer schon ein Energiebündel war. Ich habe mich gerne bewegt und Bewegung ist wichtig, damit wir fit und gesund altern.“

Seit diesem Jahr ist „Fit mit Philipp“ eine eigene Sendung geworden. Mittlerweile turnen jeden Tag durchschnittlich 133.000 Menschen nach der 9 Uhr-ZIB live in ORF2. „Ja, ich sportle immer live, und das ist sicher auch eines der Erfolgsgeheimnisse. Die Damen und Herren haben einen Termin mit mir. Mittlerweile trainieren sogar Schulklassen mit. Mein Geheimnis ist, dass ich keinen Sporttrend mache, sondern ganz normale Übungen, sprich die Basics zeige, die jeder machen kann, egal ob jung oder alt“, strahlt Philipp.

„Bewegung ist wichtig, damit wir fit und gesund altern.“ Philipp Jelinek

Der 52-jährige Wiener, der mit seiner Lebensgefährtin in Klosterneuburg wohnt, predigt jeden Tag, wie wichtig es ist, sich zu bewegen.

Zum Dreh erschien Philipp in ganz ungewohntem Style: coole Karohose, lässiges Shirt und sportlicher Jerseyblazer mit Brille. Ein ungewohntes Bild, das ihm aber sehr gut steht. „Klar gibt es mich in normaler Mode, ich laufe nicht jeden Tag in Sportklamotten herum, obwohl ich das sehr liebe. Mein Look ist sportlich, cool, lässig. Ich gehe sehr gerne einkaufen – am liebsten in die Boutique eines Freundes. Ich mag das, Materialien zu fühlen. Online-Shopping ist nix für mich. Ich bin ein Schuhfreak und habe mehr davon als meine Freundin,“ lacht Philipp.

Ihm wird nachgesagt, der perfekte Schwiegersohn zu sein. Auf diese Frage lacht er: „Wirklich, ist das so? Ich glaube das liegt daran, dass ich es schaffe, dass sich Menschen wieder bewegen und das löst Glücksgefühle aus.“ Sein Lebensstil ist durchaus sportlich: viel Energie, kein Alkohol, fast jeden Tag Sport und natürlich gutes Essen. „Mit mir kann man sehr gut essen gehen. Wir kochen auch sehr gerne. Ich liebe es, viel zu essen, aber davor muss ich mich bewegen. Sonst würde ich aufgehen, wie ein Germknödel.“

Philipp hat schon einige Triathlons absolviert, den ersten 1985 in Wien. Der Höhepunkt war die Ironman-Weltmeisterschaft 2015 in Hawaii. „Ich trainiere nach wie vor, und vielleicht stehe ich auch wieder einmal an der Startlinie, aber im Moment stehe ich vor der Kamera und habe den coolsten Job der Welt“, schmunzelt er.