Purkersdorfer gingen ordentlich baden. Nur 2015 war noch erfolgreicher. 25.000 Tagesgäste kamen ins Wienerwaldbad. Umbau nach Saison 2018.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 13. September 2017 (05:36)
Sport-Stadtrat Albrecht Oppitz, Bürgermeister Karl Schlögl und WIPUR-Geschäftsführer Werner Prochaska (v. l.)ziehen eine erfolgreiche Bilanz.
NOEN, Trenker

Kaum ist der Badeschluss des Jahres erfolgt, schon setzt sich WIPUR (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Purkersdorf GmbH)-Geschäftsführer Werner Prochaska an seinen Computer und errechnet die Einnahmen des Wienerwaldbades. Dieses Mal gab es Grund zum Jubeln.

Badesaison ist sehr zufriedenstellend verlaufen

Die zwölfte Saison unter Betriebsführung der WIPUR bescherte die zweitbeste Saison nach dem Rekordsommer im Jahr 2015. 25.500 Tagesgäste führten zu Netto-Einnahmen an Eintrittsgeldern für die Stadtgemeinde von knapp 100.000 Euro. „Die Badesaison ist sehr zufriedenstellend verlaufen. Es muss immer an vielen kleinen Rädern gedreht werden, um die Basis für eine erfolgreiche Badesaison zu legen“, erklärt Prochaska.

Für eine erfolgreiche Badesaion braucht es auch das entsprechende Wetter. „Das perfekte Badewetter für uns ist, wenn es einmal konstant mehrere Wochen schön ist, ohne Regenunterbrechung. Da stört es dann nicht, wenn es auch einmal ein paar Tage regnet“, erklärt Prochaska die Badeeigenschaften der Purkersdorfer. Im Juni schienen die Wetterverhältnisse ideal – knapp 9.000 Tagesgäste bescherten ein überdurchschnittliches Ergebnis.

Prochaska lobt das Bad-Personal

„Das war auch eine Belastung für das Personal“, bedankt sich Prochaska. Eine erfolgreiche Badesaison lässt auch die Stadtgemeinde jubeln, denn diese Einnahmen werden mit den Ausgaben gegenverrechnet. „Wir erwarten Kosten von 280.000 Euro. Die 100.000 Euro werden davon abgezogen“, zeigt sich Bürgermeister Karl Schlögl als Rechenkaiser.

In der Zwischenzeit laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Saison und da vor allem für den Saisonschluss, denn dann beginnt der Umbau des Wienerwaldbades. „Im September rücken die Bagger an und vor der Badesaison 2019 wollen wir fertig sein“, spricht Prochaska über den Zeitplan.

Eine Sauna, wie kurz einmal überlegt, wird der Neubau aber wohl nicht enthalten. „Wir haben uns das durchgerechnet. Der laufende Betrieb wäre wohl zu teuer. Es sei denn, die Stadtgemeinde entschließt sich das leisten zu wollen“, so Prochaska.

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